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Corona und Vitamin D

14.05.2020 | Strunz
 

Vitamin D wird langsam, ganz langsam im Bewusstsein der Bevölkerung zu einem zentralen Stoff. Als vielleicht wichtigstes Vitamin. Ist ja in Wahrheit ein Hormon, aber was solls…. seit wir gelernt haben, dass Vitamin D der Schlüssel ist, wenn es um Bekämpfung von Auto-immun-Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Rheuma, Kollagenosen, Lupus, Hashimoto etc. geht, wacht ja auch die Wissenschaft auf. Kein Wunder also, dass anlässlich der offenbar unheilbaren Corona-Infektion (unheilbar für die Schulmedizin) auch Arbeiten wie Spargel aus dem Boden schießen, die in diesem Jahr, 2020, sich mit Rolle von Vitamin D bei Corona beschäftigen.

Selbstverständlich beweist jede einzelne dieser Arbeiten, dass Vitamin D ganz entscheidend gegen Corona, auch Tod durch das Corona-Virus helfen kann.

Selbstverständlich.

Sie verstehen den versteckten Vorwurf. Selbstverständlich ist jedes einzelne Vitamin essentiell bei der Funktion des Immunsystems. Und ganz, ganz langsam spricht sich herum, lese inzwischen sogar im SPIEGEL gehäuft, dass


die einzige wirkliche Hilfe
das einzige wirkliche Gegenmittel
gegen das Corona-Virus
ein starkes Immunsystem sei.


Gerne wiederhole ich mich zum hundertsten Mal: Bei dieser Feststellung bleibt es. Leider. Dann schweigen sie, die Sänger. Wissen nicht weiter. Kluge Ärzte sprechen jetzt von Multi-Vitamintabletten, Vitamin C, auch Vitamin D. Einige wenige Wissende kennen den Satz


das menschliche Immunsystem
besteht ausschließlich
aus Eiweiß. Also Aminosäuren.


Zurück zum Thema: Erscheint also soeben in Nutrients 2020, 12, 988 eine Arbeit, die beschreibt, dass Vitamin D, wie Vitamin D, UND IN WELCHER DOSIS Vitamin D


  • das Risiko einer Covid-19-Infektion
  • das Risiko, am Covid-19 zu sterben

reduziert.

Die Arbeit erklärt uns, dass Vitamin D


  • die Vermehrung des Virus absenkt
  • die Konzentration entzündlicher Cytokine senkt und
  • anti-entzündliche Cytokine vermehrt.

Corona-Infektion und – Tod tritt häufiger auf bei tiefen Vitamin D-Werten. Empfohlen wird ein Serum-Spiegel von


40 bis 60 ng/ml


Sie erinnern sich: Wir empfehlen 40 bis 80 ng/ml. Zur Behandlung von Auto-immun-Krankheiten sogar 100 bis 120 ng/ml.

Als Dosis wird in dieser Arbeit empfohlen 10.000 I.E. Vitamin D täglich. Das ist übrigens die weltweit als ungefährlich akzeptierte Höchst-Dosis von Vitamin D.

Interessant, wie der Serumspiegel unter welcher Dosis ansteigt. Interessiert Sie ja ganz praktisch: „Wieviel soll ich nehmen, wenn ich z.B. 60 ng/ml (vernünftiger Wert) erreichen will?“ Also los:


  • Wurden 5.000 I.E. 12 Monate lang täglich genommen, stieg der Vitamin D-Spiegel von 24 auf 68 ng/ml.

  • Wurden 10.000 I.E. 12 Monate genommen, stieg der Serumspiegel von 25 auf 96 ng/ml.

Dabei fanden sich ausdrücklich keine zu hohen Kalziumwerte. Übrigens auch keine Nierensteine. Interessant auch die Anmerkung, dass man sich täglich 10.000 bis 25.000 Einheiten Vitamin D zuführen kann durch UVB-Strahlung der Sonne. Je nach Dauer und Intensität.

Die obigen Angaben sind unpraktisch. 12 Monate etwas nehmen, um dann erst den richtigen Blutspiegel zu erreichen? Wir halten´s mit Doktor von Helden (News vom 07.05.2018).


Der Serumspiegel Vitamin D steigt um 10 ng/ml dann,
wenn Sie an einem Tag 100.000 I.E. einnehmen


Diese Formel nutzen wir tagtäglich praktisch: Ihr gemessener Wert sei, sagen wir, 30 ng/ml. Im Serum. Sie wünschen sich 60 ng/ml. Vernünftig. Dann nehmen Sie 3 aufeinander folgende Tage jeweils 100.000 I.E. Vitamin D.

Die Erhaltungsdosis von 7.000 bis 9.000 I.E. Vitamin D finden Sie übrigens wissenschaftlich begründet in News vom 18.05.2015).

 
 

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