Daneben zielen!

05.09.2016
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Sie kennen meinen Glaubenssatz: „Wenn du etwas Wichtiges willst auf dieser Welt, bitte ziele nicht ins Schwarze, ziele daneben. Und schon fällt es dir in den Schoß“.

Ist übrigens mein grundsätzliches Behandlungsprinzip. Gar selten spreche ich direkt mit Ihnen. Soll ich wirklich herausplatzen: „Sie sind einfach zu fett!!!“? Nein, nein. Bleiben wir höflich im Umgang miteinander. Also verrate ich Ihnen lieber, dass auf dem Weltkongress für Rheumatologie 2008 in Berlin entdeckt wurde, dass die Fettzelle außerordentlich aktiv ist. Dass sie massiv Entzündungsstoffe ausstößt, übrigens auch so dumme Moleküle wie Tumornekrosefaktor Alpha. Sie können sich denken, wozu der taugt.

Produkt der Fettzelle.

Und dann beschließen wir gemeinsam, diese bösen Fettzellen zu verschwinden lassen. Hat mit Übergewicht überhaupt nichts zu tun. Nein, nein…!

Das Prinzip wird besonders wichtig dann, wenn auch ich glaube, Ihre Krankheit sei unheilbar. Wenn in mir so gar nicht recht das (durchaus plastische) Bild von Gesundung Ihrer Körperzellen entsteht. Vor meinem inneren Auge. Dann zielen wir einfach nicht ins Schwarze, sondern zielen daneben.

Hatte ich Ihnen einmal verraten: Wenn Ihnen niemand hilft. Wenn Sie schon bei vielen Ärzten waren. Hilfe gesucht haben. Keine bekommen haben. Wenn Sie innerlich verzweifeln. Bleibt Ihnen immer noch ein Weg:

Leben Sie so genetisch korrekt wie möglich. Also

  • Laufen Sie täglich. Fahren Sie Rad täglich.
  • Beten, meditieren, entspannen Sie täglich. Täglich!
  • Essen Sie genetisch korrekt, im wesentlichen no carb.
  • Bringen Sie Ihr Immunsystem in Ordnung. Also Blutanalyse, Bluttuning.

Dann haben Sie getan, was Sie tun können. Mehr geht nun einfach nicht (kleine Anmerkung: Doch, es geht noch ein bisschen mehr, können Sie nachlesen in „Der Schlüssel zur Gesundheit“ Herbst 2016)

Die neue Idee ist, sich eben nicht ausschließlich mit der Krankheit zu beschäftigen. Das, was jeder Arzt automatisch tut. Wenn er die Diagnose gestellt hat, wird er sich mit dieser Diagnose beschäftigen. Wird Bücher lesen, wird Medikamente finden und anwenden, neue Medikamente ausprobieren, wird sich rührend kümmern. Um Ihre Krankheit.

Nicht um Sie.

Bei einer unheilbaren Krankheit wird er nun einmal scheitern. Neuer Gedanke: Sind Sie eine Krankheit? Oder gibt es ein Sie und davon getrennt eine Krankheit. Nachdenken.

Ich jedenfalls weiß genau, dass Sie krank sein können so schwer und wo auch immer Sie wollen, Sie haben immer noch gesunde Anteile des Körpers. Wahrscheinlich sind 90%, also der restliche Körper gesund. Zum Beispiel Ihr linker kleiner Finger. Oder Ihr rechtes Schienbein. Oder die Milz. Oder, oder oder.

Neue Idee: Kümmern Sie sich doch einfach um den gesunden Teil Ihres Körpers. Um die 90%. Und starren Sie nicht ständig auf die schwerkranken 10%. Dann wird etwas Merkwürdiges passieren:

    Laut Professor Uhlenbruck, Köln, können Sie ja Ihr Immunsystem um den Faktor 5 bis 6 verstärken. Heißt für mich: Sie können die Gesundheit des restlichen Körpers um den Faktor 5 bis 6 anheben. Ein ungeheuerliches Versprechen. Sie werden plötzlich Hochleistungssportler, obwohl schwerstkrank.

Der erwartete Effekt: Plötzlich tritt Ihre Krankheit, also die 10% schwerkranker Körper, in den Hintergrund. Plötzlich strahlt und glänzt und vibriert vor Energie der restliche Körper, die restlichen 90%. Wohl gemerkt: Sie haben immer noch diese tödliche Krankheit. Nur…. wie wichtig ist die dann noch? Wie sehr wird die möglicherweise in den Hintergrund gedrängt?

Dass das funktioniert, erzählt mir heute der Ehemann. Heute Vormittag.

    Seine Frau ist schwerkrank. Wahrscheinlich unheilbar krank. Glaube ich auch. Hat jetzt die Prinzipien der Frohmedizin übernommen. Intensiv. Bemüht sich extrem. Fühlt sich völlig anders (fühlt sich!). Kann beobachten, wie die „gesunden“ Anteile des Körpers plötzlich denen der einen Leistungssportlerin gleichen! Das sieht man! Resultat in den Worten des Ehemannes:
    Sie geht mit der Krankheit ganz anders um.

Die tritt in den Hintergrund. Ist nicht mehr gedankenbeherrschend. Sondern ist da, schlimm genug, aber andere Dinge müssen auch noch erledigt werden. Es muss Sport getrieben werden. Es muss die Mahlzeit richtig zubereitet werden. Es muss über NEM nachgedacht werden. Und zwei Mal am Tag muss meditiert werden. Alles wichtige Pflichten, die ihre Gedanken mehr und mehr beherrschen.

Noch einmal in den Worten des Ehemannes:

    „Sie geht mit der Krankheit ganz anders um“.

Verstanden?

 
 
 

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