Das Beispiel Vitamin E

21.04.2008
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zeigt, weshalb in unserem Land gelitten wird. Geweint wird. Gestorben wird. Weshalb 25 Millionen Deutsche an Krebs erkranken werden, weshalb 40 Millionen Deutsche an Ihren Blutgefäßen eingehen werden. Oft kläglich auf Raten. Schlaganfall. Erst im Rollstuhl, dann tot.

Das Beispiel Vitamin E zeigt, weshalb wir uns in diesem Land mit Leid beschäftigen. Vorzugsweise. Und eben nicht mit Glück, mit Lebensfreude, mit Tatendrang.

Eine einfache Zahl sagt hier alles: Vitamin E sollen/dürfen Sie einnehmen 12 mg. Wird von der halbstaatlichen DGE festgelegt. 12 mg.

Dabei haben wir doch längst wissenschaftlich bewiesen, dass Sie mit 400 mg Vitamin E Herzinfarkt zu zwei Drittel verhindern können. Haben längst wissenschaftlich bewiesen, dass 200 mg Vitamin E Blasenkrebs um 40%, Prostatakrebs um 56%, Dickdarmkrebs um 68% vermindert (News #130 vom 27.10.2006, www.drstrunz.de)

Und dann 12 mg. Und das lesen Sie auf Ihren Lebensmitteln ausgedruckt als "100% des Tagesbedarfes".

Kaum jemand von Ihnen weiß, wahrscheinlich auch nicht einmal mehr die Verantwortlichen bei der DGE, wie es zu dieser Zahl 12 mg kam. Lachen Sie mit:

Die Zahl stammt nicht aus Deutschland. Die Zahl stammt aus den USA. Dort hat man vor über 50 Jahren (noch einmal: vor über 50 Jahren) einfach mal ausgerechnet, was so der durchschnittliche Amerikaner im täglichen Suppenteller hat. 12 mg.

So isses halt. Und dieses "so isses halt" einer selbstverständlich hoch fitten, hoch gesunden, amerikanischen Bevölkerung hat man zum Dogma erhoben... Ah ja ...

Richtig ist, dass man damals die entscheidende Wirkung von Vitamin E noch gar nicht kannte. Die hat man erst in den letzten 50 Jahren erforscht. Jetzt würde jedes Volksschulkind annehmen, dass man daraufhin die 12 mg-Grenze korrigiert. Dazulernt.

Weit gefehlt. Dazulernen? Wo kämen wir denn da hin ...

Solche Fakten finden Sie - einzigartig in Deutschland - bei A.Jopp "Risikofaktor Vitaminmangel", Haug Verlag.

 
 
 

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