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Das beste Pferd im Stall

31.05.2020 | Strunz
 

So lässt man sich gerne titulieren. Versteht man als lächelndes Lob. Und wenn man selbst die Hintergründe kennt, weiß, weshalb man „der Beste“ ist, wird´s noch schöner. Dann hat man nämlich ein Rezept fürs ganze Leben.

Darf ich Ihnen dieses Rezept – natürlich reine Magie, laut Schulmedizin ziemlicher Unfug – einmal aus der heutigen mail zitieren? Die beginnt ziemlich dramatisch:


  • Mit einem großen Tumor im Darm. Muss unbedingt operiert werden. Da hat man keine Wahl. Einverstanden.

  • „So, dachte ich, was habe ich jetzt alles beim guten Dr. Strunz gelernt….
    Leere Kohlenhydrate esse ich sowieso nicht, trinke ich nur manchmal….
    Ich laufe 2-3 Mal die Woche morgens früh vor der Arbeit und gehe 2-mal wöchentlich zum Kieser.

  • Dazu die üblichen NEMs:
    Zink, Magnesium, Vitamin C, Orthomol, Power amino, Omega 3, Selen, Vitamin D,
    Eiweiß-Müsli.

Zur Operation sei sie dann mit ihrer „NEM-Strunz-Bar“ angereist. Es verlief alles planmäßig, wach wurde sie auf der Intensivstation und war den Umständen entsprechend fit.

JETZT KOMMT`S:

„Bei der ersten großen Visite am Tag nach der OP mit Chef-, Ober- und ich weiß nicht was für Ärzten, Pflegern usw. …. kam dann der Satz, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:


…..und hier liegt unser bestes Pferd im Stall, mit dem Blutbild wird die Dame Hundert. Eine Ärztin meinte dann noch scherzhaft, ich wäre eine Simulantin mit einem Pflaster auf dem Bauch…..“


… und die hatten das nur nach den Standard-Krankenhausblutwerten beurteilt, die wichtigen Werte hätte ich Ihnen zeigen können, aber ich wollte nicht „klugschei…en“ , solange ich noch Schmerzen hatte, das war mir zu riskant….. (Strunz: klug überlegt, gesunder Menschenverstand).


Die erste feste Mahlzeit übrigens (angeboten wurde ihr Weißbrot mit Butter und Marmelade, also so richtig Futter für bösartige Zellen, wie gewohnt) war ein schöner Schoko-Shake. Die üblichen NEMs hatte sie, um sich Diskussionen zu ersparen, immer heimlich genommen.

Am 8. Tag aus dem Krankenhaus, nach 6 Wochen wieder gelaufen, nach 8 Wochen wieder zum Kieser.

DAS WAR`S. Alltag. Alltag? Nein, wirklich nicht. Das könnte der Alltag werden für die Tausende täglichen Patienten mit Operation. Nämlich: Raus aus der Klinik, rein in die Laufschuhe, ab zum Krafttraining.

Aber bis solche Reflexe in der deutschen Bevölkerung gezüchtet sind…. werde ich persönlich, getreu der felsenfesten Überzeugung meiner klugen Ehefrau, noch viele, viele Male wiedergeboren werden müssen. Denk ich mir heimlich immer: „Hoffentlich nicht als Regenwurm….“.

 
 

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