Das Internet

12.12.2015
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Ist ein Segen für Sie. Für alle mündigen Patienten. Für Menschen, die

  • nicht nur nicht krank
  • sondern außergewöhnlich gesund

sein möchten. Für Menschen, die die kleinen Beschwerlichkeiten des Alltages, beginnend beim Schnupfen bis hin zum Alzheimer, bewusst und getrost wegstecken können. Können, weil Sie wissen. Weil Sie informiert sind. Weil sie Auswege kennen. Die Idee Internet ist wirklich eine großartige, so gesehen.

Soeben eine portugiesische Großfamilie. So etwas von gertenschlank und fit wie die Eltern… haben auch Sie selten gesehen. So etwas von selbstbewusst und erfolgreich im beruflichen Leben wie die Kinder… habe ich selten gesehen. Alle hoch fit, sportlich, selbstverständlich no carb, selbstverständlich NEM, aber voll informiert.

In jedem zweiten Satz wird Bezug genommen auf Schmidt („Handbuch Anti-Aging…“) oder auf Michalk. Könner und Kenner. Informierte Patienten.

Der entscheidende Punkt: Solche Menschen kann nichts schrecken. Die haben keine diffusen Ängste vor der Zukunft. Die wissen, dass sie ihr Leben selbst in der Hand haben, wissen, wo sie Wissen finden können. Früher gab es diese Kenntnisse eben nur bei den Fachleuten, wurde als Geheimlehre weitergegeben.

Auf diese Gedanken bringt mich das Mail des Tages:

„Mein auf dem Trampolin zerdeppertes Knie…“

Verstanden? Das Knie war wirklich hin. Selbstverständlich nutzt man Schulmedizin, sprich Kernspin. Selbstverständlich bittet man den Chirurg, seine bewundernswerte Kunst anzuwenden. Aber dann…

aber dann!

Dann lässt man sein kaputtes Knie gefälligst in wenigen Tagen, in zwei Wochen heilen. Komplett heilen. Einem heutigen Chirurgen „sensationell“, und die haben einen feinen Blick:

 „Hey, Sie sind ja gar nicht blass!“

Will sagen, die junge Dame, von der hier die Rede ist, kannte die News vom 30.04.2015, die wusste, dass ein Drittel der Deutschen an Blutarmut leidet. Denken Sie nur an Ihr Ferritin. Und dass dadurch die Wundheilung verzögert wird.

Natürlich verzögert wird: Es zirkuliert ja deutlich weniger Sauerstoff im Körper. Weniger, als für die Heilung benötigt wird. Und natürlich wusste die Dame alles zum Thema Aminosäuren, wusste, wie entscheidend Zink ist für den Eiweißaufbau, also für den Aufbau von neuem Gewebe, für die Heilung.

Und wusste natürlich, dass es nach jeder Operation gilt, eine Infektion zu vermeiden. Nicht durch Antibiotika, sondern durch das körpereigene Immunsystem. Also zumindest ein Multivitamin-Präparat, dann aber massiv. Kurz und gut: Die junge Dame, die das Pech hatte, ihr Knie auf dem Trampolin zu zerschmettern (stellen Sie sich vor!), hatte keine Angst.

Die wusste, dass sie jetzt kein Reha-Fall wird, nicht monatelang arbeitsunfähig geschrieben wird, sondern dass sie in ganz kurzer Zeit wiederhergestellt sein würde. Merke: Jede Heilung ist Selbstheilung 

Das „selbst“ bezieht sich sehr wohl auf Sie als Person. Auf Ihr Wissen. Und dann natürlich auf Ihren Körper, der das „Wunder der Heilung“ zustande bringt.