Das Türchen zum Himmel

18.11.2016
 

Forever young. Worum geht es hier eigentlich? Geht es hier um Verzicht auf Nudeln? Geht es hier um sich mühsam vier Tage in der Woche um fünf Uhr aus dem Bette quälen und eine halbe Stunde joggen? Geht es hier um das Einwerfen von möglichst vielen Vitaminen? Viele von Ihnen – besonders Kritiker – malen solche abseitigen Bilder.

Forever young ist etwas völlig anderes. Ist ein allgemein gültiges Prinzip. Wie Sie das im Einzelnen ausfüllen, bleibt völlig Ihnen überlassen. Ich hatte einmal über 80-jährige Mönche geschrieben, die mich mit blitzenden Augen von ihrer Lebensweise überzeugt haben. Obwohl vollfett und dem Alkohol zugetan. Na und? Die waren bereits 80. Die waren kristallklar im Kopf. Waren körperlich höchst agil. Was gibt es daran auszusetzen?

Worum es hier geht, dass Sie hier also keine Wort-für-Wort-Gebrauchsanleitung erwarten sollten, sondern, wie gesagt, ein Allgemeinprinzip, hat am 20.04.2009 einmal einer von Ihnen ausgedrückt wie folgt.

    „Ihre Formel ist übergeordnet gedacht, einfach genial. Weil sie nicht nur mutmaßt, wie „das mit dem Glück“ gehen könnte (in der Mutmaßung enden alle Esoteriker, alle Philosophen, alle Visionäre und alle Psychologen), sondern jeden Vorgang schön ordentlich wissenschaftlich beweist. Und das ist einmalig.

    Denn wer Menschen zeigen kann, dass man wirkliches, ehrliches, wahres, inneres Glück produziert, das langfristig denkt und Nachhaltigkeit nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere produziert, der hat den Menschen ein kleines „Türchen“ zum Himmel gezeigt – und das ist es nun einmal, wonach alle Menschen suchen“.

    Ja. Stimmt. Dieses Geheimnis wurde mir schlagartig klar, als ich in Neuseeland mit 45 Jahren beim ersten sportlichen Ereignis meines gesamten Lebens über die Ziellinie gesprintet bin. Nach 12 Stunden. Im Rausch. Reines, pures, strahlendes Glück.

    Und süchtig wurde. Mir dieses Glück viele dutzend Mal bei Wettkämpfen immer wieder neu und unverfälscht erlaufen habe. Als Wissenschaftler und Arzt sehr genau gewusst habe, dass die Basis des bewegten Glückes genetisch korrekte Kost und mentale Geborgenheit sind.

    Unzählig viele von Ihnen haben das inzwischen auch erlebt. Niedergelegt ist Erfahrung und Anleitung in der Buchreihe „forever young“.

Wissen Sie, was Sie wieder soeben überlesen haben? Obwohl es das zentrale Geheimnis war? Die zwei geheimnisvollen Wörtchen „mentale Geborgenheit“.

Ich bin nicht nur überzeugt, ich weiß sogar, dass dies der Schlüssel zur Freiheit ist, zur Freiheit von Krebs, Alzheimer, Herzinfarkt. Genauso wie vor Depression, innere Verzweiflung, Resignation.

Mentale Geborgenheit. Bitte versuchen Sie sich doch einmal, wenn auch nur fünf Minuten, in das Gefühl hineinzudenken. Als Hilfestellung hatte ich Ihnen den Satz angeboten: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“. Was folgt prompt? Der typisch deutsche Krittler, der sich einen anderen Satz wünscht, weil er Atheist sei.

Als ob das irgendetwas mit diesem Satz zu tun hätte. Ach Kinder! Ihr macht´s einem wirklich nicht leicht.

 
 

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