Das wahre Scheitern

20.10.2011
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Wir haben gelernt, überzeugend gelernt und verstanden, dass tägliche Bewegung unabdingbar ist für Lebensglück. Für Glücksempfindung. Für das helle Gefühl, mit welchem Kinder durch den Alltag springen. Wie Sie wissen, ist das naturwissenschaftlich begründbar: Glückshormone, Botenstoffe im Gehirn werden freigesetzt durch ausdauernde Bewegung. Weiß jeder, der einmal 2 Stunden durch den Wald gerannt ist.

Wir haben verstanden und sind überzeugt, dass die Art unserer Ernährung entscheidet darüber, ob wir Glück überhaupt empfinden können. Ob wir Glückshormone herstellen. Die Leichtigkeit des Seins tatsächlich spüren können. Wir wissen heute sehr präzise, woraus diese Botenstoffe sind, und was es braucht, sie freizusetzen. Stichwort Eiweiß, Stichwort Vitamine.

Bewegung und Ernährung also. Zwei Worte, die die gesamte Schulmedizin in den Schatten stellen. Die ganze Universitäten, unsere Kliniken überflüssig machen. So hat die Universität Regensburg soeben (12.08.2011) verkündet, einen neuen, einzigartigen Studiengang einzurichten. Nämlich

"Angewandte Bewegungswissenschaften"

Um das Verständnis des Einflusses der Bewegung auf das menschliche Verhalten und Erleben zu wecken. Ein Anfang.

Weshalb ich Bewegung und Ernährung herausstelle? Ihnen gegenüber, die Sie ja schon alles wissen? Ganz einfach: Les ich wieder mal einen Leserbrief von Kerstin Wadehn in der Frankfurter. Und bin getroffen. Getroffen von den Worten:

"Fahren Sie an einem Montag morgen in irgendeiner deutschen Großstadt mit der S-Bahn und schauen Sie in die mürrischen Gesichter um sich herum. Dann bekommen Sie eine Ahnung von der Dunkelziffer des wahren Scheiterns".

Mürrische Gesichter. Ein Parameter für das wahre Scheitern. Tiefste Wahrheit. Menschen, die verloren haben. Innerlich.

Hat eigentlich der wissende Mensch die Pflicht (die Pflicht vor Gott!) den Unwissenden zu helfen? Falls Sie diese Frage bejahen, dann schreiben Sie doch auch einmal Leserbriefe. Andere. Nehmen Sie Ihre Umgebung an die Hand. Ihre Familie. Und dann den Nachbarn.

Rühren Sie sich. Machen Sie sich bemerkbar. Helfen ist ... Pflicht!

 

 

 
 
 

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