Dem Tod von der Schippe...

26.06.2017
 

hüpfen? Springen? Krabbeln? Kriechen? Dieser Wunsch verbindet viele von uns. Nicht alle, wohlverstanden. Meine ärztliche Tätigkeit hat mich mit hunderttausenden Menschen zusammengebracht, die an dieser Überschrift keinerlei Interesse haben. Sollte man auch respektieren.

Für all die anderen, für uns, wird es ja immer leichter, dem Tod tatsächlich von der Schippe zu hüpfen. Tagtäglich lerne ich über neue, einfachste Möglichkeiten, ein längeres, womöglich auch glücklicheres Leben zu leben. 

Zum Beispiel mit Vitamin D.

Sie erinnern sich vielleicht: Der führende Krebsarzt, Professor Wiestler, DKFZ Heidelberg, hat in einer riesigen Metaanalyse mit 26.000 Beteiligten gezeigt, dass Menschen mit tiefem Blutspiegel (ganz wichtig, gemessen (!)), also mit weniger als 4 ng/ml verglichen mit Menschen mit höherem Blutspiegel Vitamin D (über 36 ng/ml) ein

 

70% höheres Risiko hatten

an Krebs zu sterben

 

Eine überwältigende Zahl. Hier geht es nicht um 2 oder 3%, auch nicht um 15%, sondern um zwei Drittel. Abhängig von einem einzigen Stoff, dem Vitamin D.

Einem Stoff, von dem unser Gesundheitsexperte Lauterbach meint, auch das würde sich… als ein Hype herausstellen. Dieser Mensch hat politische Verantwortung.

Aber schon 2008 wurde in den Arch Intern Med Aug. 11; 168 (15): 1629 gezeigt, dass Vitamin D eines der mächtigsten Hormone ist, wenn es darum geht, dem Tod von der Schippe zu hüpfen.

Im Rahmen des Third National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES III) wurde an  13.331 beliebig herausgegriffenen Erwachsenen gezeigt, dass Menschen mit niedrigerem Vit.D-Level (unter 17,8 ng/ml) verglichen mit Menschen mit dem höchsten Vitamin D-Spiegel ein

 

26 % höhere Todesrate

 

aufwiesen. Und zwar an allen Todesursachen. Ob nun Krebs oder Herzinfarkt… völlig gleichgültig.

Bitte merken Sie bei dieser Zahl auf. Es geht hier um einen einzigen Stoff. Es geht hier nur um Vitamin D. Es geht nur darum, diesen Spiegel auf die geforderten 40-80 μg/ml anzuheben. Etwas, was jeder meiner Patienten automatisch von mir mitbekommt.

Und allein durch diesen einen einzigen Stoff kann man schon zu 26% dem Tod von der Schippe springen. Wenn man vorher einen tieferen Spiegel hatte, wie die meisten von Ihnen. 

Ein einziger Stoff. Ein einziges Vitamin. Von dem wir bekanntlich alle genug haben, wenn wir ausgewogen essen laut DGE. Von dem wir alle eben nicht genug haben laut Robert Koch Institut Berlin. Die sich da ein bisschen mehr Mühe geben. 

Von dem wir alle eben nicht genügend haben laut praktisch jedem Arzt in Deutschland, der einfach den Blutspiegel seiner Patienten misst.

Wir alle, Ärzte und Patienten können mit minimaler Anstrengung die Todesrate etwa um ein Viertel senken. Ist das nicht… unglaublich?

Ich empfinde das als sensationell. Man muss das einmal richtig aussprechen und erklären. Denn: Es gibt noch ein paar mehr Vitamine. Und andere gute Stoffe. Ähnliches kann man ja von Vitamin A oder von Vitamin E zeigen, wie Sie wissen. Oder von Selen. Oder von Zink.

Bekommen Sie dann nicht auch langsam ein beruhigendes Gefühl? Jeden Morgen spreche ich mit IHM. Und er lächelt mich an. Vielleicht weil er in mir diese absolute Gewissheit, dieses Wissen spürt um…. lebenserhaltende Stoffe.

Die Ihnen in Deutschland jedenfalls leicht zur Verfügung stehen. Sie sollten das „Danke“ niemals vergessen.

 
 

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