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Depression kann man auch wegessen.

02.04.2020 | Strunz
 

Wird Sie, liebe Leserinnen, lieber Leser als inzwischen geschulte Biochemiker, als wirkliche Ernährungsspezialisten nicht wundern, diese Überschrift. Der Gedanke, dass Essen Ihr Verhalten steuert, ist ja längst vielfach bewiesen.


  • Zum Beispiel in Gefängnissen. Da können die Insassen nur das essen, was sie bekommen. Die Studien an Häftlingen sind zwangsläufig korrekt. Forscher der Uni Oxford haben gezeigt, dass

  • NEMs, nämlich Vitamin A bis Vitamin E, Zink, Selen, Magnesium, Omega 3, die Häftlinge „gehorsamer“ machten. Die Regelverstöße sanken signifikant.


  • Das gleiche Experiment an der Uni Nimwegen (Niederlande): Ein Teil der Häftlinge bekam NEMs (Sie wissen schon, diese tödliche Substanzen, laut SPIEGEL und Co.). Und prompt ging die Zahl der Verstöße (Randalieren, Gewalt usw.) um 34% zurück.

Vielleicht gibt es unter Ihnen genervte Eltern. Deren Augen jetzt gerade aufleuchten. Die zwar wenig Ahnung von Gefängnissen und Häftlingen haben, aber … bei den so ein paar Kinder zu Hause herumhüpfen. Kinder, die ja bekanntlich die reine Freude sind… Manche von Ihnen verdrehen jetzt die Augen. Nur: Sie haben soeben etwas gelernt. Ein Gegenmittel.

Das klappt nicht nur in Gefängnissen, sondern auch bei Patienten mit Depression. Forscher der Deakin Uni in Australien haben gezeigt, dass nach Verzicht auf Junkfood nach drei Monaten ein Drittel der Probanden von ihrer Depression geheilt waren. Einfach so. Geheilt. Ohne Tablette.


Das kommentiert Frau Prof. Jaka so: „Der Verzehr von energiereichem Junk-Snack-Food mit viel Zucker und gesättigten Fetten sind schuld daran, dass immer mehr Menschen unter Depressionen und Angststörungen leiden“.

Goldene Worte!


Daraufhin sammelte Frau Prof. Jaka 16 klinische Studien, in welchen dieser Zusammenhang bereits bewiesen wurde. Sie glaubt daher, dass


„… eine Ernährungsumstellung künftig zu einer wichtigen Säule der Therapie von milden Depressionen werden könnte.“


Erneut goldene Worte. Ob die wirklich umsetzbar sind? In der normalen Bevölkerung? Weniger Zucker, weniger Kohlenhydrate, weniger gesättigte Fette? Sprich Pommes?

Der Augenschein spricht dagegen: Tagtäglich beobachte ich Eltern mit Kindern beim Essen. Im Gasthaus. Pommes sind in über 90% die gewünschte Kinderkost. So fängt´s also an, das gesunde Leben… NUR: Lassen Sie diese trüben Gedanken. Fangen Sie bei sich selbst an. Werden Sie ein bisschen glücklicher. Ein bisschen leistungsfähiger. Ein bisschen gesünder… und stecken Sie dann mit der neu erwachten


Lebensfreude und Lebensenergie


eine Handvoll Menschen um Sie herum an. Mehr braucht es nicht, um Deutschland ein bisschen glücklicher und zufriedener zu machen.

 
 

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