Der beste Koch der Welt

29.12.2011
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Führt sein Restaurant "Geranium" in Stockholm. Gewann bei der inoffiziellen Koch-Weltmeisterschaft, dem Bocuse dÒr Bronze (2005), Silber (2007), Gold (2011).

Ein sehr sportlicher junger Mann (36 J): Spielt Fußball, fährt Skateboard, joggt, radelt und trainiert im Fitness-Studio. Alles sehr lobenswert, nur leider ...

... leider, leider kocht der junge Mann sehr ungesund. Hält sich nicht an die Vorschriften. Hat so gar kein Verständnis für eine ausgewogene Kost, wie wir Deutschen die ja von Staats wegen definieren: Deren Basis sind die leeren Kohlenhydrate. 60%.

Sie nehmen mir meine Anspielungen an die DGE generell zu leicht. Das ist eine Pflichtbehörde. Die diktiert deutschlandweit sämtliche Fortbildung. Die diktiert die Ausbildung zum Dipl oec troph. Die DGE ist maßgebend für alle Fördermaßnahmen auf diesem Gebiet. Wer sich nicht an Knödel und Kartoffeln hält ... fällt durch.

Zurück zum besten Koch der Welt. Der uns erzählt, wie er seine kunstvollen Mahlzeiten komponiert. Das ginge, so sagt er "ganz einfach":

"Ich gehe immer vom Gemüse aus und überlege dann, welcher Fisch oder welches Fleisch passen könnte".

Das war's. So denkt also der oberste Profi unter den Köchen. Der denkt in Gemüse und Eiweiß. Der denkt genetisch korrekt. Dass dann möglicherweise ein paar Kohlenhydratbeilagen auftauchen ... daran denkt er gar nicht. Unwichtig.

Nachrichten wie diese machen mir natürlich den Alltag hell. Bereiten mir große Freude. Heißt für mich doch nur: Der Mensch wacht auf. Gerade die Besten benutzen ihren gesunden Menschenverstand. Zunehmend. Ihnen, liebe Leser, ist das alles ja längst selbstverständlich.

Freilich: Gute Ratschläge geben, reden oder ermahnen ... das sollten wir lassen. Das Beste ist: Vorleben!

 

 

 
 
 

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