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Der Kampf gegen das Altern…

03.04.2020 | Strunz
 

wird mit zunehmender Macht, mit Einsatz von Hunderten Millionen Dollar an allen Fronten forciert. Ein wissenschaftlicher Artikel, ein Buch nach dem anderen erscheint. Die werden dann in den Medien ausführlich (oft kenntnisreich) besprochen. So in der WamS 52;29.12.2019. Da lernen wir alles über die vorderste Front der Altersbekämpfung. In Wahrheit aber


lächeln wir.


Wegen des letzten Satzes.

Wir lernen, dass sich die biologische Uhr zurückdrehen lässt. Nämlich mit


  • Wachstumshormon
  • DHEA
  • Metformin, einem Diabetesmittel.

Das Ihnen aus diesen News bekannt ist. Jedenfalls hatten nach Gabe dieser drei Substanzen ein paar ältere Herren ihre biologische Uhr um 2,5 Jahre zurückgestellt.

Wir lernen, dass im Körper ja viele Milliarden Zellen zugrunde gehen. Die leider nicht nur einfach herumliegen, sondern Stoffe absondern, die Entzündungen und Krebswachstum fördern.


Also hat man bei Mäusen durch Genmanipulation versucht, die sog. seneszenten Zellen loszuwerden. Resultat: Die Mäuse lebten zwar nicht länger, aber deutlich gesünder, auch in hohem Alter.


Wir lernen, dass in unserem Blut ein Jungbrunnen fließt. Verbindet man den Blutkreislauf junger und alter Mäuse für einige Wochen, trennt sie dann wieder, wurden die alten Tiere deutlich verjüngt. Auch geistig.


Dahinter stehen Eiweiß-Moleküle. Eines dieser Jungbrunnen-Eiweiße nennt sich TIMP2. Prompt gründet man Start-ups, Unternehmen, die sich mit diesen Eiweißen beschäftigen.


Wir lernen von der Yamanaka-Kur. Grandios. Professor Yamanaka hatte 2006 gezeigt, dass man jede beliebige Körperzelle wieder in den Urzustand versetzen kann, sie wieder in eine pluripotente Stammzelle zurückverzaubern kann. Die wiederum den Körper verjüngt.


Bei Mäusen gelang dies bereits. Tiere wurden gesünder, die Nieren und Herzen arbeiteten besser und sie lebten 30% länger als die Kontrollgruppe. Wird an der Standford-Uni bereits an menschlichen Zellen ausprobiert…


Dieses Wissen war der Grund, weshalb Professor Sinclair sein Buch „Das Ende des Alterns“ geschrieben hat. Ein Bestseller. Das hübsche an der Story, an dieser Zusammenfassung in der WamS ist, wie angekündigt, der letzte Satz:


„Immerhin ist längst erwiesen, dass das Altern sich durch Umwelteinflüsse und Lebensweise verzögern lässt, wenn auch nur in begrenztem Umfang: Durch viel Bewegung, wenig Essen und rege geistige Aktivität.“


Ei der Daus. Ei gucke da. Wir haben´s also längst in der Hand. Ohne Großfirmen, ohne Universitäten. Wenn „begrenztem Umfang“ heißen soll: bis 140 Jahre, soll´s mir recht sein. Dass „wenig Essen“ tatsächlich bedeutet: Keine Kohlenhydrate, hat sich langsam herumgesprochen.

Und dass „rege geistige Aktivität“ praktisch bedeutet, dass man mit 76 noch täglich am Schreibtisch sitzt und Patienten betreut, News schreibt und Bücher verfasst… haben Sie alle mit einem leisen Lächeln auch verstanden.

 
 

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