Der Krebs kommt wieder

17.06.2017
 

Heute junge Patientin mit Brustkrebs. Zum vierten Mal innerhalb von 2 Jahren. Ihr wuchsen so langsam leichte Zweifel an der Schulmedizin. Verständlich.

Jeden Tag berate ich Krebspatienten. Jeden Tag besprechen wir das gleiche Phänomen: Der Krebs kommt wieder. Die Erklärung? Ein einziges Wort: Krebs-Stammzellen.

Es wächst die Erkenntnis (Emerging evidence supports…), dass mit Krebs gar nicht die sichtbare Geschwulst gemeint sein kann. Die kann man wegoperieren. Die schmilzt auch unter Chemotherapie oder Bestrahlung. Sondern dass Krebs tatsächlich entsteht aus

einigen wenigen Stammzellen.

Einer kleinen Untergruppe. Unsere konventionelle Krebstherapie (überall in Deutschland, auch in Ihrem Krankenhaus) bekämpft leider nur die „ differenzierten Tumorzellen“, also den sichtbaren Tumor, sparen aber aus die Krebsstammzellen. Das ist der Grund für die Rezidive.

Im Mai 2011 wurde ein neuer Weg gezeigt: Gamma-tocotrienol (Ihnen bekannt als primitives Vitamin E) tötet sowohl Stammzellen wie auch die differenzierten üblichen Krebszellen. Bewiesen im Labor, in Krebszellkulturen (PC-3 und DU145).

Das war es auch schon. Heißt für mich: Die Natur lässt uns eben nicht im Stich. Im Stich lassen uns die Chemotherapie, die Bestrahlung, unsere Onkologen.

Genau das hat ja schon der oberste Krebsarzt, Professor Wiestler, vom DKFZ Heidelberg beklagt. Genau diesen Punkt. 

Ein bisschen genauer:

  • Stammzellen versteht man als eher ruhend, verglichen mit den üblichen aktiven Krebszellen.
  • Dieses „ruhend“ macht sie resistent gegen Chemotherapie, welche ja aktive, sich reproduzierende Krebszellen bekämpft.
  • Kommt hinzu, dass Stammzellen mehrere Gene tragen, die gegen Medikamente resistent machen (MDR1, ABC-Transporter)
  • Stammzellen in der Prostata sind leider auch hormonunabhängig, können also mit der üblichen Testosteronblockade nicht erfasst werden.
  • Stammzellen können den (bekämpften) Krebs immer wieder aufflackern lassen.

 

Also ist wirkliche Krebsbekämpfung die der Stammzellen, nicht der sichtbaren Krebszellmassen. Auf die man sich bisher gestürzt hat:

  • Was bleibt einem aber übrig? Wir Ärzte wissen ja auch nicht weiter. Sie, lieber Patient, sollten das verstehen. Wir geben uns Mühe, so gut das eben geht, so gut die heutige Wissenschaft eben die Mittel liefert.
  • Dass das in Wahrheit in der Regel vergeblich ist, hat ja schon Professor Hölzel, München, 2004 bewiesen, im Spiegel ausführlich besprochen. 

Und jetzt also Vitamin E genauer gesagt: Gamma-tocotrienol, wie vom Biologen Dr. Coy seit Jahren propagiert. Der liest seine Literatur. Und der wusste schon immer, dass es um die Stammzelle geht. Sein Zugang?

  • Gib der Stammzelle genau wie den anderen Krebszellen nicht den dringend benötigten Zucker.
  • Dass das in der Praxis schwieriger ist, als Sie glauben, merkt man dann, wenn man es versucht.

 

Quelle: Int J Canc May 2011, Vol. 128ISS9, S. 2182

 
 

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