Der schnellste Amerikaner…

27.02.2014
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….auf dem Rennrad war – nein, nicht Lance – sondern David Zabriski. Amerikanischer Zeitfahrmeister seit 2000. Und 2004, 2006, 2007, 2008, 2009. Eine überzeugende Vorstellung.

Wenn man das Siegen gewohnt ist, bekommt man ein Problem. Im Alter. Heißt, wenn man das 30. LJ überschritten hat. Jeder erwartet den nächsten Sieg… Und was tut man?

Wenn Sie jetzt glauben, die Antwort heißt Doping, muss ich Sie enttäuschen. Diese Möglichkeit steht solchen Cracks nicht mehr offen. Die haben sie nämlich schon lange hinter sich. David brauchte also eine neue Idee. Eine frische Idee. Und kam darauf, seine Ernährung komplett zu verändern.

Er aß Paläo. Das begann mit täglich Eiweißpulver, dazu Hünchenbrust, Eier, Rindfleisch, Nüsse und natürlich Gemüse. Die errechnete Zusammensetzung dieser Ernährung für den besten Amerikaner war

32 % Eiweiß
54 % Fett
15 % Kohlenhydrate

Ausdrücklich nur ein Viertel Kohlenhydrate, verglichen mit den meisten Radprofis. Was passierte?

Innerhalb weniger Monate verringerte er sein Gewicht um sechs Kilogramm. Man bedenke: Ein Hochleistungsprofi! Sein BMI glich sich damit dem von Contador an: Präzise 20,0.

Beim Gewichtheben schaffte er statt 70 Kilogramm neu 110 Kilogramm. Und auf dem Rad, da wo es drauf ankommt, wurde er

15 % stärker.

Indem er also Kohlenhydrate drastisch reduziert hatte. Und so natürlich – Sie kennen sich aus – seinen VO2max gesteigert hatte.

Überzeugt? Immer noch nicht? Die Natur lässt sich nicht betrügen: Wer da oben mitspielen möchte, körperlich oder geistig, muss schon für den richtigen Betriebsstoff sorgen.

 
 
 

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