Der Zusammenhang

27.05.2011
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zwischen Stress und Krebs wird in Deutschland, wird in den Ärztezeitschriften ja fast durchweg bestritten. Das sei esoterisches Geschwätz. Weshalb das so ist? Nach 39 Jahren praktischem Studium versteh ich: Stressbekämpfung hieße ja Entspannungstechnik, Meditation, Tai Chi oder ähnlicher Unfug. Unfug in den Augen der Schulmedizin, also der Pharmamedizin.

Plötzlich, unerwartet auf den Kopf gestellt wird diese drohmedizinische Weltsicht, wenn Tabletten ins Spiel kommen. So wurde an der Universität Tel Aviv ein Medikament zur Unterdrückung von Stresshormonen entwickelt. Ein stresshemmendes Tablettchen. Ja, da glänzen die Äuglein der Schulmediziner. Da kennen sie sich aus. Medikamente sind etwas Handfestes.

Und prompt findet sich der Zusammenhang zwischen Stress und Krebs bestätigt: Bei Mäusen und Ratten mit Krebs wurde durch diese Stressunterdrückung die Metastasenbildung um

mehr als die Hälfte

reduziert. Ein wirklich sensationelles Ergebnis, wenn Sie einmal an die vielen vielen Frauen mit Brustkrebs oder Menschen mit Darmkrebs denken: Diese ständige Angst vor Metastasen ... Mit einer Tablette beseitigt?

Das Medikament soll jetzt an 400 "menschlichen Patienten" getestet werden, berichtet Prof. Schamgar Ben-Eliyahu. Krebs ist natürlich nur ein symbolisches Wort für krank. Dieser Zusammenhang zwischen Stress und krank ist jedem, buchstäblich jedem Menschen mit gesundem Menschenverstand offenkundig. Ist von Ärzten wie Prof. Ornish (man of the year), Frau Prof. Pert (NIH) oder ganz besonders Dr. Simonton (Simonton Cancer Center) seit Jahrzehnten praktisch, auch genetisch bewiesen. Gilt nicht. Erst wenn eine Tablette ins Spiel kommt, dann wird's "echt".

Kennen Sie meinen Satz aus dem Seminar? Lernen Sie Meditation lieber rechtzeitig. Wenn die Krankheit erst einmal da ist, könnte es zu spät sein. Begründete praktische Erfahrung.

 

 
 
 

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