Die Bandscheibe

03.03.2018
 

Ein ewiges Kreuz. Für die meisten von Ihnen. Kreuzweh ist ja die häufigste Ursache für Krankschreibung in Deutschland. Auch mir wohl vertraut. Dabei gibt es auch für die Bandscheibe ein

                Forever – young – Prinzip

Man muss es nur wissen. Wenigen Menschen geläufig. Dabei hieße eine ewig-junge Bandscheibe ja nichts anderes als: keine Schmerzen. Kein Kreuzweh. Kein Rumhumpeln. Keine Operationen an der Wirbelsäule.

Deshalb jetzt kurz und knapp ein Exkurs über die Bandscheibe und wie man sie ewig jung hält.

Eine Bandscheibe besteht aus einem äußeren derben Faserring, der allseitig einen Gallertkern umschließt. Der straffe Faserring besteht aus 10 bis 13 Lamellen (Schichten). Deren gegenläufige Fasern aus kollagenem Bindegewebe sind fest an der Randleiste der Wirbelsäule verankert.

Nach innen strahlen die Kollagenfasern in die Knorpelbedeckung der Wirbelkörper-Endplatten ein. Im Alltag lastet ein hoher Druck auf dem Faserring. Vor allem der zum Bauch liegende Anteil im Bereich der Lendenwirbelsäule (also unten) wird stark beansprucht.

Das erklärt, warum der Faserring-Umfang in diesem Bereich (bauchseitig) dicker ausgebildet ist.

Der Gallertkern hat eine hohe Wasserbindungsfähigkeit. Vollgesaugt quillt die Bandscheibe, drückt die angrenzenden Wirbelkörper auseinander. So soll´s sein.

Mit zunehmendem Alter sinkt allerdings die Fähigkeit des Gallertkerns, Wasser zu binden. Er verliert seine Elastizität, die Räume zwischen zwei benachbarten Wirbelkörpern schrumpfen. Der hintere, dünnere Teil des Faserrings bildet langsam feine Risse. Dann verrutscht der Gallertkern und drückt auf den Faserring (Bandscheibenvorwölbung) oder durchbricht ihn (Bandscheibenvorfall).

Jetzt kommt´s: Bitte aufmerken:

Diese natürlichen Abbauprozesse unseres Körpers beginnen schon im frühen Erwachsenenalter und schreiten – je nach Lebensweise – unterschiedlich rasch voran. Fakt ist: Die Bandscheibe lebt vom ständigen Wechsel zwischen Be- und Entlastung, der für die Ernährung des Knorpelgewebes sorgt.

Fehlt dieser dynamische Wechsel, wird die Bandscheibe nicht ausreichend versorgt. Sie verkümmert.

Körperliche Aktivität (Laufen, etc.) und gezieltes Krafttraining der Rückenstrecker (also der feinen Muskel direkt an den Wirbelkörpern) lautet deshalb die Devise, um die Bandscheiben so lange wie möglich elastisch zu halten und durch das natürliche Muskelkorsett zu schützen.

Fazit: Die Bandscheibe bleibt jung durch Bewegung. Möglichst ununterbrochen. Heißt praktisch: Täglich stundenlang. Nannten Sie früher Arbeit auf dem Felde. Oder stundenlange Jagd.

Und wird entlastet, gestützt, geführt durch möglichst starke Muskulatur „genau vor Ort“. Eine wesentliche Erkenntnis. Muskulatur also nicht nur am Bauch und Rücken, sondern direkt an der Wirbelsäule.

Hier kommen wir zu der genialen Entdeckung, der berühmten Maschine eines gewissen Dr. Jones. Importiert nach Deutschland durch Kieser (Kieser Training). Die Maschine wird geführt unter dem Namen MedX.

Gibt es für den unteren Rücken, gibt es für die Halswirbelsäule. Sehr teuer. Voll elektronisch. Hat sich zum Glück rapide in Deutschland verbreitet.

Standort in Ihrer Nähe? Siehe www.http://gmkt.de/index.php

Quelle: Reflex 65

 
 

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