Die Biochemie des Glücks, Teil II

27.02.2017
 

Teil I hatten Sie am 07.12.2016 lesen dürfen. Die Gedanken des berühmtesten Biochemikers unserer Zeit, von Professor B. N. Ames. Der sich endlich einmal intensiv mit dem vielleicht wichtigsten Botenstoff in unserem Gehirn, mit Serotonin, unserem Glückshormon beschäftigt.

Und zwar praktisch beschäftigt.

Prof. Ames berichtet in diesem zweiten Teil:

    „Vitamin D und Omega-3- Fettsäuren
    steuern Synthese und Wirkung von Serotonin“.

Was eben ganz praktisch für sehr viele von Ihnen heißt: Für ein bisschen mehr Glück, für ein bisschen mehr Abstand von Ihren Sorgen, für ein bisschen mehr Chefverhalten, also Überblick und Souveränität, brauchen Sie nicht nur

  • Tryptophan und Zink

wie Ihnen das bisher bekannt war, was viele von Ihnen auch genutzt haben, sondern entscheidend ist zusätzlich

  • Vitamin D und Omega 3.

Einsichten eines sehr, sehr alten, sehr berühmten Biochemikers. Diesen langen zweiten Artikel hat erneut einer von Ihnen in bewundernswerter wochenlanger Heimarbeit übersetzt und Ihnen allen zur Verfügung gestellt. Ich habe ihm meinen tiefempfundenen Dank übermittelt.

Weil hier zentrale Probleme unserer Existenz, nämlich Lebensglück und Überblick angesprochen werden, hören wir dem Übersetzer doch einfach einmal zu:

    „Dieser zweite Teil scheint mir noch wichtiger zu sein als der erste, weil in ihm die Auswirkungen der Störungen des Serotoninsystems auf eine weitaus größere Anzahl von mentalen Erkrankungen beschrieben wird, soweit diese letztlich auf eine Unterversorgung von Vitamin D und/oder Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen ist.

    Wenn ich die Ursachen der Unterversorgung mit diesen essentiellen Stoffen, nämlich unsren derzeitigen und wahrscheinlich erst recht zukünftigen „lifestyle“ samt seiner hochverarbeiteten Industrie- „Nahrung“ bedenke und die daraus erwachsenden mentalen Folgen, wird mir ausgesprochen unbehaglich zu Mute.

    Besonders wenn ich mir dazu noch vor Augen führe, wer an maßgebender Stelle diese Zusammenhänge alle nicht zur Kenntnis nehmen will und wird.“

Der letzte Satz ist deshalb so wichtig, weil Professor Ames bei typisch niedrigem Serotoninspiegel von „impulsiver Aggression und dem Fehlen von Altruismus“, sprich aggressivem Egoismus, spricht.

Kommt Ihnen das bekannt vor? In den letzten Wochen? Ich hab da so hunderte von hassverzerrten Gesichtern auf dem Fernsehschirm im Gedächtnis…

Na. Dann mal los. Viel Lesespaß!

Vitamin-D und Omega-3-Fettsäuren steuern Synthese und Wirkung von Serotonin, Teil II