Die eigentliche Katastrophe

04.06.2014
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Uli Hoeneß kennen Sie. Das Ganze dem Normalmenschen kaum verständliche Drama. Von den Hintergründen ahnt man ja nur ein bisschen. Viele von uns – auch selbstständig, auch Manager, auch tüchtig – haben sich ja eingefühlt und sind verstummt. Nach dem Gefängnisurteil hätte man meinen können, dass es nicht viel schlimmer hätte kommen können für Uli Hoeneß.

Schreib mir doch einer von Ihnen: "Aber doch, die eigentliche Katastrophe kommt noch!"

Und druckt mir aus den Erlanger Nachrichten einen kurzen Abschnitt ab. Meine Güte: Der hat ja Recht. Es kommt noch viel schlimmer.

"Ansonsten werden alle Insassen gleich behandelt, versichert die Gefängnisleitung: Malzkaffee, Brot und Marmelade zum Frühstück. Kartoffelsuppe, Schinkennudeln und Salat zu Mittag, abends Brot, Käse und Margarine – an diese Speisenfolge wird sich Uli Hoeneß gewöhnen müssen."

Nun war der ja nicht gerade schlank. Und ziemlich rot am Kopf. Denkt der Doktor an Blutdruck. Und dann das. Brot, Marmelade, Kartoffelsuppe, Nudeln, Abendbrot. Alles reichlich Kohlenhydrate.

Ich heb mir ein Foto von Uli, Zeitpunkt jetzt, auf. Und werde es vergleichen mit dem nächsten Foto in ein bis zwei Jahren. Spannend.

Ob die DGE vielleicht doch recht hat mit der Behauptung, dass Kohlenhydrate mit Übergewicht nichts zu tun haben? Wir werden sehen.

 
 
 

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