Die einfachste Art der Meditation

02.05.2016
Drucken
 

Jedes Kind meditiert. Völlig automatisch. Jedes Tier meditiert, ohne nachzudenken. Gucken Sie einem Reh beim Wiederkäuen zu. Meditation, also der Rückzug vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein, ist etwas völlig natürliches, in uns eingebautes.

Wurde kultiviert in den gregorianischen Gesängen. Fürs Volk übersetzt mit der Technik des Rosenkranz-Betens. In Indien kann’s jedes Schulkind. Gehört dort zur Kultur, ja, zur Allgemeinbildung. Eine Tatsache, die C.G. Jung in hohem Alter so fürchterlich aufgeregt hat. Weil er sich – völlig zurecht – in unserer Kultur benachteiligt fühlte. Erst im hohen Alter mühsam selbst lernen musste, wie man wohl das Türchen zum Unterbewusstsein öffnet.

Aber zurück: Wir haben´s verlernt. Die meisten von uns. Deswegen folgt jetzt die einfachste Art der Meditation. Ich darf zitieren:

  • Vor fünf Wochen haben Sie begonnen, die Technik des Reflex-Tiefschlafs zu üben. Nun müssten Sie eigentlich am Ziel angekommen sein: Sie murmeln Ihr Kunstwort, und in wenigen Sekunden (!!!) fällt der Gedankenmüll von Ihnen ab, Sie sind im Zustand der 100-%igen Entspannung, am Tor zu Ihrem Unterbewusstsein.
  • Und Sie fliegen. Ihr Körper ist völlig entspannt. Er gibt Ihnen keine Rückmeldung mehr. Kein Muskel zwickt, Sie fühlen keinen Schmerz, existieren nur im Kopf. Der Körper fehlt.
  • Wenn Sie diese Art der Meditation abends, vor dem Einschlafen, einsetzen, statt zu grübeln – dann haben Sie ein Schlafmittel ohne Nebenwirkungen.

Und wenn Sie dann noch lernen jetzt, bei geöffnetem Türchen zum Unterbewusstsein zu träumen, Ihre Wünsche zu Bildern werden zu lassen, in der Welt zu leben, die Sie glücklich machen würde… dann nennt man das Visualisation. Die geträumte Bildsprache mit dem Unterbewusstsein.

Und Träume werden wahr. Das Unterbewusstsein ist die stärkste gestaltende Kraft Ihrer Existenz. Sie müssen – im Traum – nur schon im Ziel gewesen sein.

Erinnern Sie sich? „Bei allem, um was ihr betet und fleht, glaubet, dass ihr empfangen habt, und es wird euch zuteilwerden.“ Hier steht nicht „vielleicht zuteilwerden“. Hier steht auch nicht „hoffentlich zuteilwerden“. Hier steht´s knallhart.

 
 
 

News Schlagwörter