Die Gemeinschaft der Laufenden

18.11.2008
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Mehr als ein Drittel von uns Deutschen wird im Laufe seines Lebens depressiv. Schwermütig. Alles erscheint grau, öde und leer. Das Leben wird sinnlos. Für mich noch wichtiger: Man belastet seine Mitmenschen. Ausweg?

Fragen wir Holger Reiners, Buchautor, selbst betroffen. Und deshalb authentischer Ratgeber. In einem Interview berichtet er zum Thema:

„Seit 1978 laufe ich jeden Tag. Damals war ich Ende 20 und befand mich in einer Klinik, weil ich seit langem unter Depressionen gelitten hatte“.

„Lauftraining ist heute eine gängige Therapie-Methode“.

„Ich habe Licht wahrgenommen und wieder Farben gesehen – nicht das ewige Grau“.

„Auf der Laufstrecke ... trifft man sich, man lächelt sich an. Plötzlich ist man in der Gemeinschaft der Laufenden.“

Kann ich nur bestätigen. Als Läufer sieht man wieder „Licht und Farben“ und findet sich wieder „in der Gemeinschaft der Laufenden“.

Klingt Ihnen selbstverständlich. Ist es nicht. Die Mehrheit der Deutschen weiß das nicht. Drum: Weitersagen! Anlächeln!

 
 
 

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