Die Klimakatastrophe

17.05.2014
Drucken
 

Ist für mich persönlich keine Realität. Sondern ein wundervolles Anschauungsbeispiel dafür, wie auf dieser Welt geschwätzt wird. Ohne jedes Verständnis vom Thema. Das Thema, das Basiswissen der sogenannten Klimakatastrophe ist nämlich

Mathematik

Weiß von den Politikern natürlich keiner. Weiß aber so ein berühmter Mathematiker wie Prof. Peitgen im Frauenhofer Institut in Bremen. Inzwischen auch schon 68 Jahr alt. Der hat mir seinerzeit die Chaostheorie beigebracht. Hat wunderschöne Lehrbücher geschrieben. Voll mit mathematischen Formeln, aber eben auch  mit den farbigen Traumbildern von der Julia Menge. Haben Sie sicher alle schon einmal gesehen.

Peitgen erinnert an Ed Lorenz. Vom MIT. Der 1960 schon gezeigt hat, dass zwei exakt gleiche Rechnungen, Wetterberechnungen, deren Ausgangswert sich beispielshalber nur in der sechsten Stelle hinter dem Komma, also überhaupt nicht unterschied, völlig diametrale Ergebnisse ergibt. In seiner Sprache:

"...dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in Rio de Janeiro einen Wirbelsturm in Houston, Texas, auslösen, aber auch verhindern könnte."

Kleinste Unterschiede, kleinste Unsicherheiten am Anfang können sich zu massiv unterschiedlichen Wirkungen auswachsen.

Was folgt daraus? Schon Anfang der 80er haben Wissenschaftler bewiesen (bewiesen!), dass es prinzipiell unmöglich sei, eine Wetterprognose über mehr als 14 Tage hinaus zu stellen. Und jetzt Peitgen wörtlich: „Das sagen die Gangster aber nie.

Das war das Wetter. Und das Klima? Nun, dazu wieder Peitgen wörtlich: „Die Entdeckung des Chaos in der Klimatologie ist nicht erwünscht.“ Lorenz selbst hat schon in den 60er Jahren über die Unmöglichkeit spekuliert, Klima mit mathematischen Modellen vorhersagen zu können.

Erinnern Sie sich? Professor von Storch? Zur Erklärung, weshalb es trotz der sogenannten Klimakatastrophe in den letzten 15 Jahren eben nicht wärmer geworden sei: Nun ja, das waren mathematische Rechenmodelle. Und die haben halt einfach nicht gestimmt.

Genau. Und darauf gründet sich unsere Umweltpolitik.

Nicht verwunderlich, dass der soeben veröffentlichte Bericht des Weltklimarates so völlig anders klingt. Der gleiche Text wäre vor sieben Jahren (nur vor sieben Jahren) ein unsachliches Pamphlet unverbesserlicher Klimaleugner genannt worden: Im heutigen Bericht werden 90 % kassiert. Man sprach vor sieben Jahren davon, dass die Folgen des Klimawandels 20 % der Wirtschaftsleistung dieser Erde auffressen würde. Heute spricht man nur noch von 0,2 bis 2,0 %.

Ungeheuerlich. Innerhalb von nur sieben Jahren solch ein dramatisches Schwanzeinziehen.

Für mich persönlich (Sie dürfen ruhig anders denken) nur ein Beispiel für mangelnden Anstand im Umgang mit dem Mitmenschen. Ein Beispiel für fehlenden Respekt. Wenn ich etwas nicht weiß, dann halte ich eben den Mund oder sag, dass ich es nicht weiß.

In meinem ersten Artikel zum Thema (weil mir das Ganze so auf der Seele brennt) hatte ich Ihnen übrigens die Lösung genannt: Schauen Sie sich ganz persönlich die Originaldaten an. Ist doch wirklich nicht zu viel verlangt. Sind alle von der NASA veröffentlicht. Entspricht meiner Auffassung von Medizin: Nicht glauben, messen.

 
 
 

News Schlagwörter