Die Laufwoche - Ode an den Nüchternlauf

05.02.2020 | Strunz
 

Wenn andere noch mit dem Aufstehen kämpfen, die bleiernen Glieder aus der Bettdecke wühlen, dann stehen Sie schon längst fröhlich pfeifend unter der Dusche. Nach Ihrem Morgenlauf. Es spricht viel dafür, den Tag in leichtem Trab zu beginnen: Kein Termin, kein voller Magen, kein Anruf, einfach nichts kann sich zwischen Ihre Bettwärme und die Frischluft drängen. Die morgendliche Sauerstoffdusche hilft in wenigen Minuten, lächelnd laufend, die Probleme vom Vortag zu lösen. Und man plant mit hellwachem Verstand den Tag, der vor einem liegt, gleich mit.

Morgens ist die Welt noch in Ordnung

Morgenluft ist messbar frischer. Nachmittags und abends schnuppert man mehr Schadstoffe aus der Luft, auch Ozon ist morgens kein Problem. Und: Wer nüchtern trainiert, also morgens ohne Frühstück in den Wald läuft, zwingt den Körper, Fett zu verbrennen, weil nur wenig vom schnell verfügbaren Zucker im Blut kreist. Ein Morgenlauf reinigt zudem den Körper. Wer nach längerer Nüchternphase den Körper zu Aktivitäten drängt, setzt einen dynamischen Reinigungsprozess in Gang: Zellmüll wird abtransportiert, auch Organe, Blut, Haut und Lunge putzen sich.

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