Die Moleküle der Leistung

22.03.2012
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Von Frau Prof. Pert (NIH) haben wir ja gelernt, dass es "Moleküle der Gefühle" gibt. Ein Buchtitel. Hochspannend. Ein Olympiasieger und Weltmeister bringt uns soeben bei, dass es eben auch "Moleküle der Leistung" gibt. Beweist er am eigenen Beispiel.

Schon bei den Junioren-Weltmeisterschaften vier mal Gold. Auch bei den Olympischen Spielen (Turin 2006): Goldmedaille. Drei Jahre später zweifacher Weltmeister. Der Beste.

Dann aber erschreckender Leistungseinbruch. Nur noch drittklassig. Keine Erklärung. Die Muskeln waren schließlich noch da; wie man trainiert, sollte er ja wohl wissen. Das mentale Umfeld stabil... Tja. Bleibt nur noch das Alter? Wenn man mal so auf die 30 zugeht?

Nach zwei Jahren, nämlich jetzt, geht es wieder bergauf. Steil. Wird er wieder der Alte. Der Sieger. Fragt man sich natürlich nach dem Leistungsgeheimnis. Und guckt besonders aufmerksam zu, wie er nach dem Wettkampf sofort zu seinem Rucksack eilt und zwei Dinge hervorholt:

  • Den Shaker mit der gelben Kappe
  • Die roten Power Amino Ampullen

Bringt uns zum Thema: Der Mensch besteht aus Aminosäuren. In erster Linie. Nicht nur die Muskeln, das Blut, sondern - ganz entscheidend - die Hormone, die Neurotransmitter im Gehirn. Also Serotonin, Dopamin, Noradrenalin & Co. Die Moleküle der Leistung.

 

Für Sie, liebe Leser, selbstverständlich. Hat sich im Leistungssport noch lange nicht herumgesprochen...