Die Schleier-Theorie

26.06.2006
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Die Menschen glauben immer an graue Schleier. Wie tiefhängende Nebel, wie Wolkenfetzen sehen die Menschen solche Schleier über ihren Köpfen, die sich dann ab und zu absenken und in die Menschen hineinkriechen.

Und dann werden die Menschen depressiv. Oder traurig. Oder ständig müde. Oder krank. Oder bekommen Krebs. Das liegt an den grauen Schleiern. Das kommt halt so über uns.

Ich glaube nicht an diese Schleier-Theorie

Ich glaube daran, dass wir 70 Billionen Körperzellen haben. Das weiss ich nämlich. Und dass diese 70 Billionen Zellen Bedürfnisse haben. Ernährt werden wollen. Gehegt und gepflegt werden wollen. Mit essentiellen Nährstoffen, also mit Aminosäuren, mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Und essentiellen Fettsäuren. Lauter kleinen, bunten Molekülen, die unsere Körperzellen glücklich machen. Machen könnten. Wenn wir unseren Körperzellen genügend davon geben würden. Tun wir aber nicht. Hat man ja bisher nicht so genau gewusst. Kann man aber heute beweisen. Heute haben wir sehr viel feinere Messmethoden als noch vor einigen Jahren.

Wir können uns selbst überzeugen, ob wir genügend bunte Bio-Moleküle in unseren Körperzellen sitzen haben. Ob wir einen glücklichen, wachen, fröhlichen, kreativen, leistungsstarken, gesunden Körper besitzen.

Ich glaube nicht an die grauen Schleier, die in unsere Köpfe schweben. Die uns gegen unseren Willen überfallen. Ich glaube an Selbstverantwortung. An die richtige Ernährung. Wie sie die Natur uns lehrt. Nicht die Industrie. Richtig ernähren ist keine Kunst, sondern einfach. Jeder Affe weiss Bescheid: 80 Prozent Obst und Gemüse, 20 Prozent Eiweiss und ein paar Nüsse.
Merke: Gesundheit und Glück sind essbar.