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Die Story vom 12-Zylinder

05.06.2020 | Strunz
 

Ein Highlight meiner Forever-young-Seminare. Highlight nicht für Sie, sondern für mich! Ich hab diese Hunderte von Veranstaltungen sehr wohl auch als ganz persönliches Ereignis empfunden und gelebt. Bin ganz darin aufgegangen. War oft stundenlang im Flow.


Woran man das merkt? Ganz einfach: Da fehlte das „äh“. Niemals, nicht ein einziges Mal während Hunderten von Seminaren, Tausenden von Vorträgen haben Sie mich mit einem „äh“ erwischt.

Sie verstehen soeben ein bisschen besser, weshalb es mich regelmäßig schüttelt, wenn ich einem Politiker oder sonst einer Promi-Figur im Fernsehen zuhöre. Die vielen „äh´s“ zeigen mir, wie es um deren Gehirn bestellt ist…


Doch zurück zum 12-Zylinder. Sie wissen alle, was Mitochondrien sind. Die Kraftwerke in Ihren Zellen. Nur dort, ausschließlich dort wird Energie gemacht. Genannt ATP. Überflüssiges Wort. Bleiben Sie bei „Energie“.

All die Organe, wo besonders viel Energie benötigt und verbraucht wird, haben mehr Mitochondrien. Eine bedeutungsschwere Feststellung. Herzmuskel-Zellen bestehen bis zu 50 % aus Mitochondrien. Leberzellen so etwa 13%. Und Muskelzellen? Auf die es uns ankommt? Wenn wir früh aus dem Bett springen wollen?


Springen! Haben Sie soeben aufgepasst? Wir springen aus dem Bett! Haben Sie alle mal gekonnt mit 4, 5, 6 Jahren. Und heute?

Heute heißt das wohl „rollern“. Was ist da los?


Sehen Sie, jetzt kommen wir zur Story vom 12- Zylinder. Denn die Anzahl der Mitochondrien in den Muskelzellen ist höchst variabel. Von fast keine bis auffällig viele. Das hat man einmal gemessen.


Sie können die Anzahl der Kraftwerke pro Muskelzelle selbst bestimmen. Wenn Sie als unbescholtener Bürger sagen wir 2 pro Zelle besitzen (es sind eher 1000), dann können Sie diese Zahl steigern auf 12.

Vom 2-Zylinder zum 12-Zylinder.


Also ver-sechs-fachen. Das hat man gemessen mit


  • Energieumsatz
  • Abwiegen. Gewicht.

Muss ich weiter reden? Verstehen Sie, was das bedeutet?


Vom 2-Zylinder
zum 12-Zylinder?


Ein 2-Zylinder war die Ente. Der 2 CV, ca. 18 PS. Ein putziges Ding. Tuckerte friedlich und fröhlich die Landstraße entlang. Kein Problem, bis der Berg kam.


Es genügte schon ein Hügel. Die Geschwindigkeit nahm ab. Das Ding strengte sich furchtbar an. Stotterte und quälte sich mit seinen lumpigen 18 PS, mit kaum vorhandenem Drehmoment den Hügel hoch.

Erfüllte durchaus seinen Zweck. Viele Menschen waren damit zufrieden.

Die sind ja auch mit ihrem Körper zufrieden: Für das Sitzen vor dem Fernseher genügte der.


Kommen wir zum 12-Zylinder. Beispielsweise ein Daimler. Von AMG. Mit über 500 PS. Einem sagenhaften Drehmoment.


Der registriert einen Hügel gar nicht. Auch nicht einen Berg. Sie drücken aufs Gaspedal, und der saust mit beliebiger Geschwindigkeit ohne Herumzustottern die Steigung hoch.


Sie haben sich wiedererkannt? Wer sind Sie? Und was möchten Sie eigentlich sein? Folgt also die Gebrauchsanleitung:


Wie wird man vom 2-Zylinder zum 12-Zylinder?

Das wissen Sie bereits. Sie laufen nämlich. Täglich.
Sie laufen auch Hügel hoch, strengen sich an. Tatsächlich ist HIT (nachgucken) ein sehr effektives Mittel, die Anzahl der Kraftwerke pro Zelle zu vervielfachen.


Bis zu sechs-mal mehr. Vom 2-Zylinder zum 12-Zylinder. Ein wundervolles Bild, wie ich finde. Jetzt verstehen Sie, weshalb ich bei dieser kleinen Erzählung immer ganz … hibbelig wurde. Unruhig. Auf den Zehen gewippt habe. Weil ich mich hineingedacht habe in dieses Bild.


Vom 2-Zylinder
zum 12-Zylinder.


12-Zylinder ist übrigens auch ein Ferrari. Rundet das Bild ab. Der hat noch (jedenfalls früher) ein hochelegantes, glatt geschmeidig wirkendes Gehäuse. Wie man das bei jungen Triathleten sehr wohl findet… Wieder so ein Grund für mich, jahrelang meine Zelte im Club La Santa, Lanzarote aufzuschlagen. Hunderte von jungen Leistungssportlern um mich herum. Lauter kleine Ferraris…

PS: Spritverbrauch? Ökonomisch ungünstig beim 12-Zylinder? Denken Sie kurz nach: Als ob Sie nicht Sprit, nämlich Kohlenhydrate und Fette, im Überfluss hätten. Hier in Deutschland. Ihr Problem ist doch eher der Überfluss an Sprit, oder?

Nächster Vorteil: So ein Daimler, so ein Ferrari säuft. Verbrennt viel mehr Sprit als die Ente, der 2-CV. Eine höchst erwünschte, angenehme Begleiterscheinung. So würde auch Übergewicht reduziert.

 
 

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