Doping II

12.07.2007
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Es braucht nur noch einen kleinen geistigen Schlenker, und aus der leidigen Doping - Diskussion wird ein Aha - Erlebnis, für jeden von Ihnen.

Für jeden von Ihnen.

Wir Deutschen dopen. Täglich. Entweder mit Nikotin (gleiche Wirkung wie Kokain) oder mit Alkohol, oder mit Kaffee (bis 2004 Doping) oder mit Tabletten wie Betablocker, Schlafmittel bis hin zu Psychopharmaka. Und Ritalin fürs Kind (ein Amphetamin).

Fachbegriff "Arbeitsplatz - Doping". Sonst würden wir in unserem Beruf bei der heutigen Konkurrenz verlieren. Wir brauchen Doping. Und das jahrein, jahraus.

Uns gegenüber steht eine Gruppe von hochgesunden Menschen, die nicht rauchen, die nicht trinken, die keine Betablocker und Schlafmittel nehmen, die sich täglich bewegen: Die Profisportler. Und die lassen sich gelegentlich Blut abnehmen. Wie das jeder von uns hoffentlich(!) vor einer geplanten Operation ebenfalls tut. Eigenblutspende, nennt dies Ihr Hausarzt und fordert Sie dringend dazu auf. Damit Sie bei der Operation notfalls wieder Blut von sich selbst bekommen könnten.

Präzise dies tut dieser hochgesunde Profisportler. Lässt sich Blut abnehmen, wie Sie, und lässt es sich wiedergeben vor einer höchst ungesunden Dreiwochen - Tour de France.

Vergleichen Sie bitte: Sich selbst, den Raucher, den täglichen Alkoholtrinker, den Dauerdoper mit dem im Gegensatz zu Ihnen außerordentlich gesund lebenden Gelegenheitsdoper. Den Profisportler.

Wer wird verurteilt?

Wenn Sie formal richtig entgegnen: "Die haben Regeln, wir nicht" ... Stimmt. Hoffentlich weiß dies auch Ihr Körper ... Das war der Schlenker.

Mein Vorschlag: Machen Sie Ihren Körper doch einfach auf gesunde Weise höchstleistungsfähig ! Messen Sie in Ihrem Blut all die nötigen Frohwerte und essen Sie in Zukunft gezielt. Gewinnen Sie endlich ... mit Leichtigkeit.

Andere haben's längst getan. Auf Wunsch Namen.

 
 
 

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