Dr. Franz Josef Strauß

01.08.2008
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hatte im Abiturzeugnis zwar eine einzige zwei, hat dies auch immer als persönliches Manko betrachtet, hat dafür aber, wie Sie wissen, eine bildhübsche, blitzgescheite Tochter. Monika Hohlmeier. CSU Landtagsabgeordnete. Die soeben ein 200-Seiten-Buch veröffentlicht.

Nicht über den Papa. Nicht über Ihren Rücktritt 2005. Nein nein, für mich als Arzt hochinteressant über Ihre

Lebensmittelunverträglichkeit

die sie, ich zitiere „viele Kilo und fast das Leben gekostet hätte“. Die Dame ist in bester Gesellschaft. Ich hab's in der eigenen Familie erlebt. Und jetzt massiv zunehmend in meiner Praxis.

Als Gastroenterologe kenne ich die gesamte Diagnostik. Und kenne die absolute (absolute!) Hilflosigkeit der Schulmedizin. Die doch tatsächlich konstatiert, dass im Darm das eine oder andere Enzym rätselhafterweise völlig verschwunden ist. Einfach so. Ganz plötzlich. Und dann nicht weiter weiß.

Die Menschen verhungern. Die sterben. Die verzweifeln. Wenn man das selbst einmal miterlebt hat ... wenn man miterlebt, wie ein einziges Salatblatt den Bauch auftreibt und Koliken verursacht ... dann verzweifelt man an seiner Universitätsausbildung.

17 Jahre Universität habe ich hinter mir. Heute denke ich nach. Denke nach, messe präzise naturwissenschaftlich, und helfe.

Indem ich der armen, missachteten, geschundenen, malträtierten, fehlernährten Darmschleimhaut geduldig und stur einfach all die Stoffe gebe, die ihr messbar und beweisbar fehlen.

Mit jedem Jahr, das ich älter werde, weiß ich zunehmend, dass Medizin etwas ganz Einfaches ist. Und dass unsere oberste medizinische Forschungseinrichtung, die NIH in USA, recht hat mit genau dieser Behauptung.

Und dass die deutschen Universitätskliniken in komplizierten Details ersticken und – deswegen oft nicht helfen können.

 
 
 

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