Dschingis Khan: Sein Geheimnis

15.02.2017
 

Dschingis Khan und seine mongolischen Horden haben selbst bei uns einen schrecklichen Ruf: In unbezwingbarem Ansturm haben sie ganze Länder überrollt, Schlachten gewonnen, Reiche zerstört. Weshalb die so unbezwingbar, so überlegen waren, erklärt uns der bekannte Ernährungsforscher Doktor Michael Eades, der aus einer Biografie von Dschingis Khan zitiert:

Dschingis Khan hatte die gesamte Mongolei erobert. Wurde dann vom Golden Khan, dem chinesischen Herrscher, aufgefordert, sich ihm zu unterwerfen. Dschingis Khan beschloss, lieber anzugreifen statt nachzugeben und marschierte mit seinen Truppen nach Peking. Jetzt kommt’s:

Die Chinesen mussten erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass die mongolischen Krieger lange Zeit mit einem Minimum an Essen und Wasser auskamen. Die gesamte mongolische Armee konnte campieren ohne auch nur ein bisschen Rauch: Sie brauchten keine Koch-Feuer.

Verglichen mit den chinesischen Soldaten, waren die Mongolen sehr viel gesünder und stärker. Die Mongolen ernährten sich von

  • Fleisch
  • Milch
  • Joghurt und Käse

Während die Chinesen von Schleim lebten, gewonnen aus verschiedenen Sorten von Getreide. Diese Getreide-Diät der Bauern-Soldaten verhinderte die Entwicklung ihrer Knochen, ließ ihre Zähne verrotten, schwächte sie und machte sie krankheitsanfällig.

Im Gegensatz dazu ernährte sich auch der ärmste mongolische Soldat fast ausschließlich von Protein. Resultat: Starke Zähne und Knochen. Im Gegensatz zu den chinesischen Soldaten, die abhängig waren von einer „heavy carbohydrate diet“, konnten die Mongolen ohne weiteres einen oder zwei Tage auf essen verzichten.

Doktor Eades, der hier aus einer Biografie von Dschingis Khan zitiert, schließt ab mit einer goldenen Erkenntnis:

„Man lernt über Ernährung sehr viel mehr aus anthropologischen Daten als aus der gigantischen Menge medizinischer Studien.“

Wie recht er hat. Sehen Sie: Darauf ist die DGE und ihre Professoren hereingefallen. Auf diese „gigantische Masse an Studien“. Die haben die für bare Münze gehalten. Zwei Beispiele sollen Ihnen zeigen, weshalb Doktor Eades bzw. die Mongolenhorde recht hatten: 

  1. Liegt vor mir ein dickes Paper, in welchem an 43.396 schwedischen Frauen bewiesen wird, dass Low carb/high Protein mehr Herzinfarkte verursacht. Klingt bedrohlich. Wie entstand die Studie? Wie üblich. Wie fast immer:Da wird von einem Studenten ein Fragebogen ausgeteilt, wird die Ernährung heute analysiert. Das war´s. 16 Jahre später werden dann Kranken-Statistiken studiert und Schlüsse gezogen. Was Sie heute essen, essen Sie zuverlässig Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr, 16 Jahre lang? Und das glaubt irgendjemand?
  2. Das wahre Leben hatte ich Ihnen am Beispiel Professor Ditschuneit zitiert: Ein feixender Teilnehmer an einer seiner berühmten Ernährungsstudien hatte berichtet, wie nach 19 Uhr, wenn der Professor die Klinik verlassen hatte, die Sammelbestellungen bei Mc Donald´s aufgegeben wurden. Resultat solcher Studien: Kein Unterschied, ob sie wenig oder viele Kohlenhydrate essen. Von der abendlichen Mc Donald´s Schlacht wusste der Professor ja nichts. Die hat mögliche Unterschiede verwischt.

Verstehen Sie, weshalb ich so häufig Rehe zitiere? Oder die Affen, die Bescheid wissen? Oder das Rattenexperiment von 1913? Ratten im Käfig können nicht schummeln. Ergebnisse hier sind wissenschaftlich korrekt.

Der Erfolg gibt der Mongolenhorde recht.

 
 

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