Egli. Ein Philosoph.

19.05.2019 | Strunz
 

Über das Ehepaar Egli, Verfasser des Bestsellers „Das LOL²A-Prinzip“ hab ich mehrfach geschrieben. Ursprünglich waren das tüchtige Geschäftsleute, die dann in die Philosophie „aufgeschwebt“ sind. Und versuchen, der Menschheit, also Ihnen, zu erklären, dass das Leben denkbar einfach ist.

Es käme nur auf einen Schlüsselgedanken an.

Solch ein Schlüsselgedanke könnte übrigens sein „Liebe deinen Nächsten" oder „Was du nicht willst, dass man dir tu`, das füg auch keinem andern zu“ oder „Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus“. Nur ist der Egli-Schlüsselsatz viel raffinierter.

Ist so einfach, simpel und doch hinterhältig, dass er bei fast jedem von uns auf Abwehr stößt. Wir diskutieren, debattieren, wenden uns ab oder…. sind ganz begeistert.

Weil ich den Schlüsselgedanken auch nicht klar formulieren kann, drösel ich ihn mal auf. Ich zitiere einfach aus den Egli-News (April 2019, Nr. 148) ein paar Merksätze, die den Punkt umschreiben. Vielleicht hilft es Ihnen weiter.


Zunächst: All diese Sätze haben eines gemeinsam: Sie beziehen sich immer auf das JETZT.

Es geht nie um die Vergangenheit
oder die Zukunft


  • Es geht darum, in jedem Augenblick, in jeder Situation, die Vollkommenheit des LEBENS zu sehen.

  • Das was ist, ist die Lösung.

  • Es gibt keine Zeit. Alles ist schon da. Wozu also der Stress?

  • Alles ist ein Geschenk des LEBENS. Alles.

  • Nichts wird. Alles ist (Kurt Gödel, Mathematiker).

  • Das Leben ist Überfluss, nicht Mangel.

  • Alles ist eine Frage des Bewusstseins. Mangel ist eine Frage des Bewusstseins. Überfluss ist eine Frage des Bewusstseins.

  • Was immer auch geschieht, es gehört zu meinem Leben und konnte nicht verhindert werden.

  • Ich kann nichts verpassen.

  • Dankbarkeit für das, was ist, ist der Schlüssel zum Überfluss.

  • Die Vollkommenheit muss nicht erreicht werden, die ist hier und jetzt.

  • Wenn jeder vor seiner eigenen Tür wischen würde, wäre überall gewischt.

  • Vertrauen ins LEBEN. Ich bin geschützt.

Ein Gedanke hat es mir besonders angetan: Weil ich als Rentner so langsam spüre, dass er WAHR ist. Nämlich


„Jeder Mensch verhält sich so,
wie er sich verhalten muss.“


Das entspannt ein bisschen. Das lässt über Begriffe wie „Täter“ oder „Schuld“ zumindest nachdenken. Für mich persönlich habe ich längst beschlossen, dass alles, was in der Vergangenheit in meinem Leben passiert ist, unausweichlich war. Dass ich in diesem Moment damals die einzig mögliche, die einzig richtige Entscheidung getroffen habe.

Dass die sich im Nachhinein als falsch herausstellt, ist sinnloses Geschwätz (meines Geistes).

Und das mit der Zeitlosigkeit…. ich weiß einfach, dass ich 18 Jahre alt bin. Ich denke so, fühle mich so, bewege mich so. Vorsichtshalber fügen wir hier noch an:….. hoffentlich!

Quelle: egli@lola-prinzip.ch

 
 

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