Ein Baby trotz…

22.05.2018
 

Ist Krankheit Unglück? Ich glaube schon. Sagt mir meine persönliche Erfahrung. Wie aber immer zählen im Leben nicht die Tatsachen (die Krankheit an sich), sondern es zählt die Art, wie wir mit dem Unglück umgehen.

Hier glaube ich sehr an Hilfe von außen. An Unterstützung durch Mitmenschen. So wie der Mensch zeitlebens auf Lehrer angewiesen ist: Als Kind auf die Eltern, in der Schule auf die Lehrer, in der Lehre auf den Meister, in der Uni auf den Professor, in der Ehe auf – hoffentlich – den Partner.

Wenn man bei schlimmer Erkrankung den richtigen Arzt findet, kann sich aus der Krankheit Glück entwickeln. Wobei, wohl verstanden, der Arzt nur Hilfestellung geben kann. Glück, Heilung, eine resultierend ganz andere Lebenseinstellung können nur Sie selbst erarbeiten. Bitte beachten Sie das letzte Wort.

Ein wundervolles Beispiel eine junge Dame mit MS. Multiple Sklerose. Die Diagnose ist ja wohl ein seelisches Todesurteil. Denn jeder kann ja nachlesen. Unheilbar. Mit Cortison, Interferon, etc. allenfalls zu besänftigen. Die Krankheit schreitet fort, bis man im Rollstuhl liegt. Wohl verstanden: Liegt, nicht sitzt! Sie kennen das Bild von Frau Doktor Terry Wahls.

Kann sich aus solch einer Krankheit Glück entwickeln? Ja. Kann. Ich hatte Ihnen eine Patientin geschildert in den News vom 22.11.2015, im Blut-Buch Seite 200.

Die Dame spürt nichts mehr von ihrer schlimmen Erkrankung. Ein kleines Wunder. Das sich aber fortsetzt, wie sie mir im April  2018 handschriftlich mitteilt. Beigefügt das Foto eines – wie ich es immer nenne – kleinen Wurmes. Ein Baby. Schon der Anblick lässt mein Herz strahlen, immer mehr, je älter ich werde. Und die angeblich unheilbare Patientin (laut Schulmedizin, wie sie selbst sagt) schreibt mir

    „darf ich vorstellen, unser kleines Wunder, welches auch Sie ermöglicht haben – ein Baby trotz MS-Diagnose (vgl. vom News 22.11.2015 und Blut-Buch, Seite 200).
    Die Geburt selbst mit ausreichend Magnesium: „Fast ohne Anstrengung. Blitzschnell. Natürlich.“
    (News vom 19.12.2008).
    Fazit: Geheilt plus Baby plus schöne Geburt!
    Dreimal Danke aus Berlin.

Dreimal: Geheilt plus Baby plus schöne Geburt! Da ist jemand glücklich und weiß das Glück auch zu würdigen.
Kann ich nachempfinden: Man wird empfindlicher, sensibler, wenn das Schicksal einmal zugeschlagen hat, wie in diesem Fall. Dahinter steckt größere Achtsamkeit. Wenn man einmal ganz tief im Loch gesteckt hat, weiß man Glücksmomente sehr viel stärker zu würdigen.

Das war nämlich nicht nur eine Geburt. Kommt ja tagtäglich vor. Nichts Besonderes. Das war eine „blitzschnelle Geburt“. Schon besser. Ohhh nein… das war ein „Baby trotz MS-Diagnose“. Etwas Besonderes.

Sie brauchen sich ja nur einmal vorzustellen, dass die Erkrankung den üblichen schulmedizinisch vorprogrammierten Verlauf genommen hätte. Erleben sie tausendfach in Deutschland. Und dem stellen wir (die Frohmedizin) dieses kleine Wunder entgegen. Frage: Wann endlich werden die medizinischen Lehrbücher umgeschrieben?

 
 

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