Ein Herzchirurg

02.04.2017
 

Und zwar der berühmteste, nämlich Christiaan Barnard, der erste Herzverpflanzer, hat kurz vor seinem Tod (2001) die Schulmedizin beerdigt.

Beerdigt.

Als Chirurg gelang ihm das kurz, knapp, saftig in wenigen Sätzen. Die Schulmedizin hat´s bis heute noch nicht gemerkt. Hat nicht hingehört. Weiß bis heute noch nicht, dass sie Dinosauriermedizin geworden ist. Besser: Dazu gemacht wurde durch Christiaan Barnard, dem Herzchirurg, der da sprach: 

Herzen würde er heute im Alter, klug geworden, nicht mehr verpflanzen. Er würde sich heute darum kümmern, dass die Herzen gar nicht erst krank werden würden. Und wie? Mit einemBewegungsprogramm, Ernährungsprogramm, Entspannungsprogramm. Wörtliches Zitat.

Sagt ein Chirurg! Ausgerechnet der! Dem ich wirkliche Hilfe ja zugestehe (neben dem Zahnarzt). Christiaan Barnard hatte folglich im Alter, weise geworden, die Epigenetik entdeckt. Hat kapiert, dass wir Ärzte uns per Eid verpflichtet haben, die Gesundheit zu erhalten. Heißt: Viel, viel früher anzufangen mit unseren Bemühungen.

Nicht immer erst, wenn es zu spät ist. Wenn der Patient mit Bluthochdruck vor einem sitzt.

Und selbst wenn es zu spät ist, haben wir geschworen, dem Patienten „die Gesundheit wieder herzustellen“, was der heutigen Schulmedizin diametral widerspricht. Die deckt zu. Mit der Tablette. Die heilt den Blutdruck nicht.

Christiaan Barnard hatte so Recht.

Daher verwundert es mich nicht, soeben von einem zweiten Herzchirurgen in Deutschland zu lesen. Gemeint ist Professor Axel Haverich (Hannover), der mal von seinem Skalpell hochblickt und Sie mit seiner ganzen Autorität ermahnt. Was er sagt, schreibt mir einer von Ihnen soeben per mail:

 „Weiterhin beachtlich, dass Prof. Haverich die Tipps gibt, regelmäßig Sport zu treiben. Er selbst tue dies an 5 Stunden in der Woche: Laufen Radfahren, Schwimmen. Laufen und Radfahren an der frischen Luft übrigens auch bei Minustemperaturen im Winter.“

Und er empfiehlt gesunde Ernährung mit viel Gemüse.

Hört man nicht oft aus Medizinerkreisen, dass nicht nur geredet, sondern auch selbst entsprechend gehandelt wird. Aber auch dies ist für Sie sicher nichts Neues bzw.  wird von   Ihnen praktiziert und vorgelebt.

Ach ja, so wie ich ihn verstanden habe, sieht er den Einsatz von Statinen wohl auch nur für eine begrenzte Anzahl von Fällen (=5%) als erforderlich an.

Alles in Allem auch eine Bestätigung der von Ihnen seit langem vertretenen Meinungen in Richtung Krankheit, Bewegung und Ernährung, von einem anerkannten Arzt und Wissenschaftler. Das lässt hoffen…“ 

Können Sie sich in einen Herzchirurgen einfühlen? Der jeden Tag das gleiche tut? Verstopfte Herzkranzgefäße freikratzt oder austauscht. Und das Tag für Tag für Tag für Tag?

Wo doch er selbst als sportlicher, bewusster Mensch (das sollte jeder von Ihnen sein) genau weiß, wie überflüssig das Ganze ist. Wie ach so überflüssig sein tägliches anstrengendes, verantwortliches Handeln ist.

Überflüssig. 

Christiaan Barnard hat´s gewusst. 

 
 

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