Ein Kind wird frech.

09.06.2019
 

Die mail von heute: “Schreiben Sie doch mal ein Kinderbuch.“ Wie oft denn noch?

Weil Sie mich fast täglich in Verlegenheit bringen mit Ihren Kindern. Und ich doch kein Kinderarzt bin… Schreibe ich einfach das mail von gestern ab. Da hat eine kluge Oma nachgedacht. Viel gelesen. Und schließlich gehandelt. Das Resultat war überwältigend. Neugierig geworden? Das Kind ist wohlverstanden drei Jahre alt.


„Sie war traumatisiert, körperlich zurückgeblieben. Sie hatte einen Fließschnupfen, der nie weg ging, Sommer und Winter nicht.

Nun kann man bei einer Dreijährigen die psychische Komponente nicht angehen, aber die körperliche schon. Da ich die Beiträge von Dr. Strunz schon seit Jahren verfolge und auch viele seiner Bücher habe, habe ich bei ihr die Regeln angewandt, so gut es ging.

Nach dem ersten Bericht über die Wirkung von Vitamin D bekam sie täglich 1000 IE und innerhalb weniger Tage verschwand der Schnupfen. Obwohl sie in einem Kinderhort war tagsüber, ernährte ich sie weitestgehend Low Carb. Sie verlangte nach einem Eiweissdrink und ihr Frühstück bestand aus viel geschnippeltem Gemüse, Obst und ein kleines Würstchen, später Nüsse. Da Kinder vom Zusehen lernen, verlangte sie auch mit der Zeit nach einer Omega3 Kapsel und anderen Vitaminen.

Das Kind hat sich von einem kleinen traumatisieren Würstchen zu einer frechen Göre entwickelt. Jetzt wurde sie eingeschult und ich versuche der Mama beizubringen, dass Eiweissdrinks fürs Kind super sind. Sie liebt Mathe und Englisch, die kognitiven Fähigkeiten sind sehr gut und auch körperlich ist sie groß geworden. In den letzten Kindergartenjahren bekam sie weder die grassierenden Infektionen, noch sonst was.

Bei dem Satz „Kinder sind auch Menschen“ war mir klar, was ich tun muss.“


Genau das war der springende Punkt. Die Oma hat mich intuitiv verstanden: Kinder sind auch Menschen. Benötigen die gleichen 47 essentiellen Substanzen. Allein die Sache mit dem Dauerschnupfen… überzeugt. Und dass unser Geist, unser Denken ganz entscheidend von - wohlverstanden gegessenen - Molekülen abhängt, wird, obwohl längst wissenschaftlich bekannt, noch lange nicht von der Psychologie/Psychotherapie genügend gewürdigt.

Beweis? Sie bräuchten nur einmal Kokain zu schnupfen. Dann wüssten Sie, dass Ihr Denken von pflanzlichen Molekülen abhängig ist. Sollte wohl für jedes anderes Nahrungsmittel im guten oder bösen Sinne auch gelten.