Ein Segen auf langen Wegen

19.07.2007
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Paula Redcliff ist schnell. Ein bisschen schneller als Sie. Ist die Weltrekordlerin im Marathon. Eine auffällige kleine Person - weil sie immer lange Strümpfe trägt.
Friert die leicht?

Oh nein. Eine Weltrekordlerin kann nicht nur, sondern weiß auch ein bisschen mehr.

FAKTEN

Knielange Kompressionsstrümpfe sollen das Blut, das in den Beinvenen gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen transportiert wird, dynamisch beschleunigen. Und damit das beim Marathon stark geforderte Herz-Kreislaufsystem ein bisschen, ein kostbares bisschen entlasten: Die Pulsfrequenz sinkt. Außerdem auch die Muskelermüdung (Studie Massey University).

Dadurch bleibt die für Spitzenläufer so entscheidende Lauftechnik ein bisschen länger - trotz Ermüdung - sauber. Apropos "entscheidende Lauftechnik": Wir sind für Sie da: www.strunz.com/seminare.

Freilich: Damit auch Sie den Segen der Wunderstrümpfe spüren, müssen Sie Ihre gewohnte Hausrunde schon ein bisschen ausdehnen. Gesunde Läuferwaden werden erst so etwa ab zwei Stunden richtig müde - sind dann aber dankbar für jede Stützung.

AUSNAHMEN

Falls Sie keine Weltrekordlerin sind ... aber einen stehenden oder sitzenden Beruf haben und häufig müde Beine ... und sich die ersten Krampfadern bereits abzeichnen: Dann rein in die Strümpfe. Ausprobieren. Dann werden Sie selbst auf Ihrer kleinen Laufrunde einen segensreichen Unterschied spüren.

VORSICHT

Nicht zu eng. Sonst drosseln die Kompressionsstrümpfe. Die Füße kribbeln. Die Waden übersäuern. Der Schuss geht nach hinten los.

SONDERTIPP

New York-Marathon? Hawaii-Triathlon? Bei längeren Flugreisen lohnt das Tragen dieser Strümpfe. In diesem Fall ein wundersam wirkungsvolles Hilfsmittel.
Ich hab's ausprobiert. Paula hat recht.

Ihre Holle Bartosch
hbartosch@strunz.com

 
 
 

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