Eine Handvoll Nüsse

20.02.2017
 

Sind ein stärkeres Heilmittel als jede bekannte Tablette der Pharmaindustrie. Wussten Sie das? Natürlich nicht. Wer bezahlt und, wichtiger: propagiert Studien? Sehen Sie…

Noch einmal: Die Natur hat schon immer und wird auch immer die Pharmaindustrie weit in den Schatten stellen. Wann wird die etablierte Schulmedizin dieser Tatsache Rechnung tragen? 

Antwort: Nie. Denn genauso ist ja Schulmedizin definiert: Basiert auf oder ist Anhängsel der Pharmaindustrie. 

Nüsse also. Nagelneue, außerordentlich umfangreiche und wohl durchdachte Studie. Genießen Sie einmal mit:

  • Da fanden sich 48 380 Nuss-Studien.
  • Schlussendlich ausgewählt wurden nur 29 Studien. Die waren einwandfrei, nicht angreifbar. Umfassten über 800 000 Teilnehmer. 

Und was war die Quintessenz dieser 29 Studien? Eine Handvoll Nüsse, also rund 28g, haben folgende Risiken gesenkt, übersetzt verhindert oder geheilt: 

  • Koronare Herzkrankheit um 24%.
  • Schlaganfall um 11%.
  • Herzkreislauf-Erkrankung um 19%.
  • Krebs um 18%.
  • Gesamtsterblichkeit um 19%.

Und weil das so schön klingt, zusätzlich noch: 

  • Atemwegserkrankungen um 52%.
  • Diabetes um 39%.
  • Infektionskrankheiten um 75%. 

Eine Handvoll Nüsse also schlägt jedes Statin. Wer in Deutschland traut sich, das einmal laut zu rufen? Eine Handvoll Nüsse erweist sich stärker als jedes Pharmamedikament. Ich kann es nicht oft genug betonen.

Und was hat man sich für Mühe gegeben in dieser Arbeit. Denn zunächst war das ja wie üblich nur eine Korrelation. Kein Beweis. Also hat man in Untergruppen ausdrücklich ausgeschlossen, dass Rauchen, Alkohol, Sport, BMI und spezielle Kost wie rotes Fleisch, Früchte, Gemüse das Ergebnis verfälscht haben. Man konnte also mit einigem Fug und Recht behaupten: Die Nüssen waren´s. Interessant

Kein Unterschied, ob Sie statt 28g die doppelte, dreifache oder vierfache Menge pro Tag gegessen haben. Schon die erste Handvoll zeigte den vollen Effekt.

Eigentlich (eigentlich!) sollte diese Studie eine neue Epoche der Medizin einläuten. Sollte auch dem verbohrtesten Universitätsmediziner klar machen, dass er aufs falsche Pferd gesetzt hat. Auf die Pharmaindustrie. Dass er ohne Not Leiden und Tod seiner Patienten in Kauf nimmt. Heißt: Nebenwirkungen in Kauf nimmt. Die ja fein säuberlich auf jedem Beipackzettel abgedruckt sind.

Werden Nüsse mit Beipackzettel geliefert? Ich glaube nicht.

 

Quelle: BMC Medicine (2016) 14:207 DOI 10.1186

 
 

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