Eine Ohrfeige Gottes

19.08.2017
 

Nenne ich sehr häufig im Gespräch mit Ihnen Ihre Krankheit. Ihren Unfall. Dann, wenn dieses Ereignis Sie zum Nachdenken gebracht hat, Ihnen eine Erholungspause verschafft hat und Sie darauf hin etwas geändert haben. In Ihrem Leben. Es manchmal buchstäblich auf den Kopf gestellt haben.

Dann hat sich die Ohrfeige Gottes gelohnt.

Manchen mag diese Sprache flapsig erscheinen. So wie mein Lieblingsbegriff: „Meine kleine Frau“. Der Mittelpunkt meines Lebens. Der ich einfach alles verdanke. Und bei der „Ohrfeige Gottes“ spreche ich selbstverständlich auch über meinen Unfall. Der mein Leben verändert hat. Dramatisch. Will sagen: Wenn es in der richtigen Tonart, in vorsichtiger Sprache geschieht, darf man sehr wohl ein bisschen flapsig daherreden. Wir Menschen unter uns.

Korinthenkacker mögen bitte draußen bleiben.

Zurück zur Ohrfeige. Schickt mir heute ein hart arbeitender Jurist eine Mail, die ich voll Begeisterung einfach an Sie weitergeben möchte. Weil sie diesen Punkt mit der Ohrfeige so glänzend illustriert. Weil dann aber das Resultat so außerordentlich praktisch ist. So nachvollziehbar. So ansteckend.

So ansteckend!

Na, dann mal los:

„Bin inzwischen über 50 Jahre alt. Nach mehrfachen intensiven Herzrhythmusstörungen 2009 und 2010 habe ich meine Lebensweise deutlich verändert.

  • Nahrung umgestellt
  • 2 Eiweißshakes täglich
  • NEM – Einnahme sehr stark erhöht (z.B. Magnesium, Arginin, Omega-3, Vita-Mineral, Amino power plus, Taurin und vieles mehr)
  • Gewicht reduziert (78 kg bei 181 cm)
  • Laufhunde zugelegt und Laufaktivität kontinuierlich gesteigert
    Laufe jährlich mehrere Halbmarathons (Bestzeit 1:34 h). Habe in Begleitung einer unserer Hunde einen Lauf von Oberstdorf über die Alpen nach Südtirol (im Laufschritt 2,5 Tage, 5.000 HM rauf 5.000 HM runter) gemacht. Vor 3 Wochen am Zugspitz Trail über 40 km und 2.000 HM teilgenommen. Mir geht es sehr gut. Bin ausgeglichen, leistungsfähig und fühle mich ausgesprochen wohl.“

Elektrisiert hat mich…na was glauben Sie? Natürlich die 1:34 für den Halbmarathon. Können Sie das einschätzen? Wirklich? Probieren Sie es mal. Und das im höheren Alter (zum Glück noch vor der Mitte des Lebens, siehe News… www.strunz.com/de/news/die-mitte-des-lebens.) und nach deutlichen Störungen am Herz.

Die jetzt wohl überwunden sind. Bewiesen durch den Halbmarathon. Verstanden? Wir beweisen nichts mit dem EKG. Das kann täuschen. Und schon gar nicht mit Echo oder MRT oder dergleichen.

Der beste Beweis ist die Tat. Wer den Halbmarathon in 1,5 Stunden läuft, muss ein extrem gesundes und leistungsfähiges Herz haben. Sie ahnen natürlich, wie der das hinbekommen hat.

Herzrhythmusstörungen verschwinden unter Magnesium, Kalium, Arginin, Omega-3. Das war’s im Wesentlichen. Nennt man Biochemie. Ein längst vergessenes Fach beim praktischen Kardiologen.

Nun ja. Wer heilt, hat Recht.

 
 

News Schlagwörter