Einstein und die neue Medizin

05.11.2015
Drucken
 

Das Genie Einsteins war sein klares, direktes Denken. Der hat sichtbare Erscheinungen nicht nebulös umschrieben, sondern ernst genommen. Als Fakt. Für ihn war das Plancksche Wirkungsquantum nicht – wie für den Entdecker Planck – eine zufällige mathematische Hilfsgröße, sondern ein Fakt: Energie gibt es nur in kleinen Paketen. Unerhörtes, neues Denken.

Genau das bekommen Sie auf dieser Website auch beigebracht. Neues Denken. Nicht, wie es die Schulmedizin lehrt: Hier ist dein armer Körper, hier bist du, und da drüben ist die böse Welt. Die dich krank machen möchte. Voll von Viren, Bakterien, Pilzen, kurz und gut: Voll von Feinden. Und du bist… ziemlich hilflos.

Dieses mittelalterliche Denken der heutigen Medizin wird hier auf dieser Website auf den Kopf gestellt: All diese Viecher, diese Angreifer, diese Viren sind nicht böse, sondern sind einfach da. Genauso wie du, dein Körper einfach da bist. Und jetzt kommt es darauf an, wer im täglichen Überlebenskampf – nennt man Evolution – der stärkere ist. Es liegt also

AN DIR

Sie sind selbst verantwortlich. Stichwort Eigenverantwortung. Heißt übersetzt, es kommt im Kerne nur auf eines an: Auf

DEIN IMMUNSYSTEM

Ist das stark genug, gewinnst du. Gegen jeden Angreifer. Auch gegen HIV. Das für viele von Ihnen Neue – übrigens auch für deutsche Universitäten – ist die Tatsache, dass man das Immunsystem direkt messen kann. Mit dem Aminogramm. Das hatte ich in der Immunologie Erlangen so nicht gelernt. Da sind wir noch hilflos herumgetapert und haben an die bösen Feinde da draußen in der Welt – Bakterien, Viren, Pilze, usw. – geglaubt.

Bezeichnend, dass dieses neue Denken ganz langsam – oh, wie langsam – in die wissenschaftliche Medizin Einzug hält. Wohl verstanden: Nicht bei Ihrem Hausarzt: Nicht in der Universitätsklinik. In der Wissenschaft. Gemeint ist das Albert Einstein College of Medicine in New York. Dort wird festgestellt:

  • Ein und derselbe Mikroorganismus kann dem einen Menschen schaden – dem anderen aber nicht.
  • Es hängt vom Wirt ab, ob eine Erkrankung entsteht.
  • Wir suchen nach Antibiotika oder Impfstoffe: Doch gegen Tuberkulose, Malaria, Herpes und Pilzinfektionen haben wir nach wie vor keinen wirksamen Impfstoff.
  • Der Schaden kommt nämlich nicht nur von der Mikrobe, sondern auch von der Immunantwort des Infizierten.

Und gipfelt in der ach so richtigen Zusammenfassung (endlich, endlich!):

  • Statt also zu sehr auf den Erreger fixiert zu bleiben, sollten wir besser versuchen, den Infizierten Wirt zu stärken.

Exakt. Nennt man Molekularmedizin. Wir messen möglichst viele der Stoffe, welche unser Immunsystem ausmachen und stärken sie. Bringen sie in Ordnung. Optimieren sie. Stichwort Bluttuning. Und dann kommen eben so Eltern mit dem 6-jährigen Bub und berichten: Unser Bub in diesen ersten 6 Lebensjahren war nie, niemals krank.

Das toppen Sie bitte einmal. Das Albert Einstein College of Medicine beweist Ihnen, dass das, was Sie hier seit einem Jahrzehnt hören und lesen, NEU ist. Ein bisschen stolz sind wir schon.

 
 
 

News Schlagwörter