Eiweiß und Krebs

24.04.2015
Drucken
 

Eiweiß zu verknüpfen mit Krebs ist dämlich. Das schaffen nur ganz penetrante Drohmediziner, die ihr eigenes körperliches Unvermögen unbedingt weiter geben möchten. Ihnen.

Zu dieser News stimulieren mich Ihre Briefe zur China-Study.

Dort wird Eiweiß und Krebs verknüpft. Dabei ist die ganze Sache doch so banal, dass es jedes Bauernkind (gesunder Menschenverstand) ohne weiteres versteht:

Krebszellen leben von Eiweiß. Unbestreitbar. Jede Körperzelle braucht Eiweiß, um zu leben, um zu wachsen, um sich zu teilen. Und ohne Zweifel teilen sich Krebszellen ganz besonders häufig. Aggressiv. Also brauchen sie dazu sehr viele Aminosäuren, Eiweiß.

Das Gleiche gilt für Ihr Immunsystem. Also Ihre einzige Hoffnung gegen die Krebszelle. Die ist genauso auf Eiweiß angewiesen. Da stecken wir in der Zwickmühle. Die uns längst Prof. Huber, der Hormonpapst in Wien aufgelöst hat: Es ist wichtiger, mit Eiweiß (mit Wachstumshormon) das Immunsystem zu stärken als zu versuchen, die Krebszelle mit Eiweißmangel zu schädigen.

Diesen Zusammenhang kann man auch einfacher ausdrücken:

Eiweiß ist und bleibt essentiell. Die Aminosäuren sind essentiell. Wenn Sie die nicht essen, sind Sie tot. Jede einzelne Körperzelle. Ob die nun Krebszelle heißt oder Immunzelle… dem Körper gleichgültig. Sie können auf Eiweiß einfach nicht verzichten. Aber genau hier setzen Dr. Campbell (China-Study) und viele andere an. Eiweiß fördere Krebswachstum. Stimmt natürlich. Der Krebs kann nur wachsen, die Zelle kann sich nur teilen mit genügend Eiweiß. Eine – wie gesagt – dämliche Selbstverständlichkeit.

Je besser das Eiweiß, desto besser wird natürlich die Krebszelle ernährt. Je hochwertiger, je größer die biologische Wertigkeit, desto günstiger das Eiweiß für jede Körperzelle, ganz besonders für jede Immunzelle, aber natürlich auch für den Krebs. Sie entkommen dieser Falle nicht: Eiweiß kann man nicht weglassen. Sollte man dann schlechteres Eiweiß nehmen? (Vorschlag von Campell, die China-Studie)?

Das fragen Sie mal einen Betroffenen. Einen wirklich Krebskranken. Ausgezehrt, hohlwangig, von Infekten geplagt. Der ja schlussendlich an der Lungenentzündung stirbt. Dem schlagen Sie einmal vor, minderwertiges Eiweiß mit mäßigem Aminosäurenprofil zu essen. Der weiß, dass er von einem möglichst optimalen Immunsystem abhängt. Der weiß, dass in seinen Muskeln das Glutathion-System zur Abwehr entsteht. Der wird – soweit aufgeklärt – nur höchstwertiges Eiweiß gierig in sich hineinessen.

Der Ausweg ist das nicht-essentielle. Das Weglassen von Zucker. Von Kohlenhydraten. Die brauchen die Zellen nicht. Für viele deutsche Ärzte ja eine unerhörte Neuigkeit. Kohlenhydrate dürfen Sie völlig weglassen. Das Minimum, welches der Körper unbedingt braucht, stellt er sich selbst her. Aus Eiweiß.

Und ohne Kohlenhydrate können zwar Ihre Körperzellen und Immunzellen wundervoll leben, wachsen, sich teilen. Nur eben nicht die Krebszelle. Die ist hier „verratzt“, aufgeschmissen. Die muss sterben ohne Zucker.

Deswegen ist es dämlich, sich mit dem Zusammenhang von Eiweiß und Krebs zu beschäftigen. Der ja besteht. Banal. Das Augenmerk muss man richten auf die Kohlenhydrate. Genau das war Sinn und Zweck des Experimentes 1913. Der schlagende Beweis dafür, dass wir Krebs, aggressiven Krebs im Griff haben. Bitte, bitte: 1913!!!!! Inzwischen sind 102 Jahre vergangen… 102 Jahre nichts passiert. Überrascht Sie?? Jeder altgediente Arzt wird Ihnen bestätigen: Menschen lieben ihre Krankheit. Ob Sie persönlich das nun glauben oder nicht.

 
 
 

News Schlagwörter