Erektile Dysfunktion

26.09.2012
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ist ein gehobener Ausdruck für einen recht einfachen, bekannten Zustand. In der Männermitte. Deswegen gibt es darüber beliebig viele Witze. Welche freilich die Männer gar nicht witzig finden, die es betrifft. Und das sind Millionen. In Deutschland. Was die nicht wissen: Eine Lösung gibt's... immer. Praktisch immer. Die Lösung kann man sich systematisch erarbeiten.

Erektile Dysfunktion hat, wie alles im menschlichen Körper, benennbare Gründe. Beginnend bei Stress (was ist das?) über Risikofaktoren bis hin zur Hormonstörung. Alles verstehbar, vieles messbar, grundsätzlich heilbar.

Einen ersten weit gespannten Rettungsschirm hat soeben die Emory University in Atlanta veröffentlicht. Die richtigerweise feststellt:

"1400 Kalorien sollten Sie mindestens pro Woche durch Sport verbrennen, sonst steigt das Risiko einer erektilen Dysfunktion. Eine Studie zeigt, dass 44 Prozent der Männer, die einen eher passiven Lebensstil pflegen Probleme mit dem Stehvermögen haben. Schon zwei Stunden laufen helfen, ihn in Stellung zu bringen".

Und vier Stunden? Und acht Stunden? Testen! Weshalb allein schon dieser Ratschlag goldwert ist? Das beginnt mit der Tatsache, dass Sie durch regelmäßiges tägliches Laufen sehr schnell Stress abbauen. Ihr Cortisol absenken und damit unausweichlich Testosteron anheben. Und das wird ergänzt durch die Tatsache, dass regelmäßiges, tägliches Laufen all die Gefäßrisikofaktoren senkt und zum Verschwinden bringt, die verantwortlich sind für verstopfte Blutgefäße. Genau dort.

Und wenn Sie als Läufer dann noch zur somatischen Intelligenz durchfinden, also mehr und mehr so essen wie Ihre Vorfahren, vielleicht sogar schlussendlich bei der Paläo-Diät landen, dann würden Sie erfahren, welch zentrale Rolle Arginin bei Ihrem Problem spielt. Arginin. Eine Aminosäure.

Man muss ja nicht. Aber es ist schön, zu können.

 

 

 

 

 

 
 
 

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