Erfolgreiche Krisen-Intervention

28.03.2014
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Selbstverständlich kenne ich meine Rolle in Ihrem Leben. Selbstverständlich weiß ich, dass Sie mich häufig als „letzten Ausweg“ benutzen. Sie zählen sie mir ja auf, die unendlich vielen Arztbesuche in den letzten Monaten und Jahren. Krankenhausaufenthalte. Kurzum: Das vergebliche Bemühen der Schulmedizin. Ist ja alles gut gemeint aber… laut Ihrer Aussage umsonst.

Manche von Ihnen benutzen mich als Abkürzung. Und geben mir das Ganze – wenn es geklappt hat – auch noch schriftlich. Unvergesslich ein junger Professor mit einer einigermaßen bemerkenswerten Vorgeschichte:

  • Jahrelang Asthma
  • Jahrelang chronischer Kopfschmerz
  • Herzrhythmusstörungen, Beta-Blocker
  • Blutdruckentgleisungen, Kollaps, zu hoher Puls

Der jetzt Schmerzen bekam. In sämtlichen Gelenken. Am ganzen Körper. Seinen geliebten Sport kaum noch ausüben konnte. Angst hatte vor generalisierter Arthrose oder gar Rheuma, welches sein Leben dramatisch auf den Kopf stellen könnte. Er bekam Angst.
Und hat mich als Abkürzung benutzt. Wie das funktioniert hat, beschreibt er auf einem Kärtchen:

"...bedanke mich für die erfolgreiche Krisen-Intervention. Ihre Vitalstoffe haben mich nach 10     Tagen wieder voll auf die Beine gebracht – bis heute.
Die Alternative – eine jahrelange Arztlauferei – wäre ein Alptraum gewesen und hätte mich     eine zunehmend besser verlaufende wissenschaftliche Karriere gekostet."

Das übersehen wir oft. Chronische Krankheit kann das Leben sogar dramatisch verändern: Kann die Karriere kosten. Die gerade im Aufblühen ist.

Immer sicherer bin ich mir mit der Behauptung, dass angewandte molekulare Medizin mit jedweden Schwierigkeiten fertig wird. Sicher? Freilich: Sie erzählen mir das doch.

 
 
 

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