Erfolgreiches Muskelwachstum

23.03.2017
 

Dass der Muskel unser entscheidendes „Forever-young-Organ“ ist, hat sich herumgesprochen. Der Erhalt des Muskels, sein Wachstum wird also immer wichtiger, wenn man sich dem Alter nähert. Also ab 30. Haben wir, glauben wir, alle verstanden.

Bemühen daher häufig das Fitness-Studio. Auch wenn es manchem nicht gefällt: Aus gutem Grund. Der Grund ist ein pädagogischer. Sich täglich zuhause aufzuraffen, zuhause Muskeln wachsen zu lassen…. schwierig. Viel einfacher in der Routine eines Studios. Verstanden.

Wenn da nicht das große ABER wäre. Aber: Herr Doktor, jetzt renn ich schon seit über einem Jahr dorthin und es tut sich gar nichts. Null. Bei mir wachsen keine Muskeln.

Glauben Sie bitte nicht, dass ich jetzt mit dem Wort „Eiweiß“ beginne. Das wissen die Menschen selbst. Und futtern. Trinken Shakes. Bemühen sich. 

Meine Gedanken kreisen in diesem Moment um Hormone. Ich hab nun einmal übermäßiges  Muskelwachstum genauso wie das Gegenteil oft genug erlebt, durchgemessen, repariert, verändert. Der zugehörige Text, nachzulesen in meinem neuen Buch, lautet dann etwa wie folgt:

Beispiel Testosteron: In der Praxis bekomme ich ab und an Besuch von Menschen, die sich bei mir nach jahrelangem Fitnessstudiobesuch beschweren über Muskelzuwachs: Null. Nach Jahren merkt man das. Ist enttäuscht. Außerdem innerlich antriebslos. Und weiß nicht warum. Die Antwort ist einfach: Selbstverständlich zählt bei Muskelaufbau nur Maximaltraining. Maximal heißt: Der Muskel muss komplett erschöpft werden. Wie auch immer. Das tut weh, glauben Sie mir. Der Muskelaufbau klappt dann aber nur, wenn der Mensch genügend anabole Hormone im Körper hat. Nämlich:  

  • Testosteron, und zwar freies (!) Testosteron
  • und das Wachstumshormon HGH 

Junge Männer haben da in der Regel wenige Probleme. In der Regel. Sollten sich dennoch vorsichtshalber überzeugen durch Blutanalyse. Ist man weiblich, nimmt man die Pille, gehen die Probleme schon los. Mit dem tiefen Testosteron. Und der resultierenden, bleiernen Müdigkeit, mit der vergeblichen Kraftanstrengung.

Wenn wir einmal einen der vielen Leserbriefe verstanden haben, in welchem ein kraftloser, ein abgeschlagener Mensch durch Änderung der Ernährung  das Ruder herumreißt und glücklich wird. Ein neues Leben beginnt. Dann haben wir den neuen Weg der Heilung  verstanden: Das Ich steht in enger Wechselwirkung mit dem Körper. Und der besteht entweder aus allen existenziell wichtigen Lebensbausteinen. Oder nicht. Wenn nicht, dann kann der Körper nicht gesund sein. Und der Mensch nicht glücklich.

Praktische Hilfe?

Selbstverständlich gibt es für beide Hormone auch einfachere Lösungen. Doping. Die Spritze. Sieht man diesen Menschen, sieht man deren Muskulatur fast immer an: Ich glaube deren Muskeln nicht.

Ich glaube nicht, dass bei „gespritzten“ Muskeln die Blutversorgung mitgekommen ist. Die nervale Innervation mitgekommen ist. Für mich sind das riesige Kümmer-Muskeln.

Beweis? Lassen Sie solch ein Muskelpaket doch einmal 1000m schwimmen. Schnell. Oder auch nur 1000m rennen. Schnell. Dann haben Sie verstanden.

 
 

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