Fett: Der Schlusspunkt

08.05.2014
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Kürzlich hatte ich Ihnen zum Thema Fett ja einmal Cordain zitiert. Den wahrscheinlich gekrönten König, was Ernährung, richtige Ernährung angeht. Stichwort Paleodiät. Ein durch und durch Praktiker. Drum glaub ich ihm auch.

Und der hatte seine Meinung zu Fett revidiert. Auf den Kopf gestellt. Genauso, wie ich das in den letzten 20 Jahren langsam getan habe: Unbestreitbar ist ungesättigtes Fett, ist Omgea 3, ist Pflanzenöl recht gesund. Aber gewarnt haben wir immer vor den gesättigten, dem tierischen Fett.

Stimmt nicht ganz: Gewarnt habe ich vor dem Sitzfleisch. Nicht vor dem bewegten Fleisch. Nicht vor Wild. Wild und Biofleisch enthält gesunde Fette. Nur eben unser übliches Zuchtfleisch, so glaubte ich wie auch Cordain, schafft uns den Herzinfarkt.

In der kürzlichen News (vom 15.04.14) hat Cordain das zurückgenommen und hat nur noch drei ganz spezielle gesättigte Fette angeschuldigt. Statt sich nun über diese gute Nachricht, über diese Frohbotschaft zu freuen, haben sich viele von Ihnen geärgert. Haben sich prompt wieder an die drei schädlichen Worte geklammert. Die seien doch gar nicht schädlich!

Kurz und gut: Wahrscheinlich haben die auch recht und Cordain auch in diesen letzten Punkt noch Unrecht. Zwar gibt es genügend Arbeiten, auf die Cordain sich beruft. Aber da wurde mit isolierten Fetten gearbeitet, wie sie in der Natur nicht vorkommen. Palmöl oder Kokosöl sind ja wohl nachweislich gesund.

Ende der Debatte.

Für mich schon viel früher. Vielleicht ist manchen von Ihnen aufgefallen, dass ich mit diesem Thema, nämlich mit der Art der Fette (gesättigt, ungesättigt usw) mich wenig beschäftigt habe. Ich sag Ihnen, warum: Weil es gar kein Thema ist. Ein völlig überflüssiges Wortgeklingel. Denn die Lösung ist eine ganz andere:

Gesättigte Fette werden dann möglicherwiese gefährlich, wenn Sie Kohlehydrate dazu essen. Das war’s auch schon. Drum haben diese Fette niemals den Urvölkern, den Naturvölkern geschadet. Die konnten Fett, welcher Sorte auch immer, essen so viel sie wollten. Ohne Herzinfarkt. Ohne Schlaganfall. Die kannten den Haupttrick: No Carb. Oder zumindest Low Carb.

In meiner Sprache: Ich verbrenn’s einfach. Seit es mir persönlich gelungen ist, mein Cholesterin von 362 allein durch Laufen auf 109 abzusenken, kenne ich den WEG. Fett interessiert mich nicht mehr. Fett esse ich oder lasse ich weg... Völlig gleichgültig. Ich verbrenn’s ja sowieso. Und wie? Noch einmal ganz präzise:

No Carb, um die Fettverbrennung überhaupt anzuschalten
Laufen. Noch mehr Laufen. Täglich Laufen.

Und woran merkt man, dass man es geschafft hat? Dass man am Ziel ist? Na, was glauben Sie, weshalb ich das 4 % immer so betone. Körperfett 4 %. Bei mir 3,6 %. Und das nachweislich seit 1989 (gemessen am Start des Ironman Hawaii). Seither immer gleiches Gewicht, immer gleicher Körperfettgehalt. Heißt: Welches Fett auch immer ich esse, es wird sofort verbrannt. Da kann sich weder etwas an den Hüften noch in meinen Blutgefäßen ablagern. Was nicht da ist, muss auch nicht studiert werden.

Drum sind alle Studien zum Thema Fett und Herzinfarkt so überflüssig. Werden halt an kranken Menschen gemacht. Also an Mit-Kohlenhydrat-sich-Vergiftern. Also an sitzenden, sich einschläfernden Exemplaren. Nun ja...bei denen...

Weil ich Sie kenne. Weil Sie mir sofort widersprechen. Also Frau. Ja, Sie haben Recht. 4 % Körperfett gilt nicht für die Frau. (Übrigens, wieso? Warum nicht?) Für Sie gilt 11 %. Laut Sylvia Schenk. Laut meiner Frau, die mein Maßstab im Leben geworden ist.

Zusammenfassung: Fett? Vergiss es. Verbrenn es! Thema erledigt.

 
 
 

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