Fett, Ihr Feind Nr. 1

30.11.2018
 

Schwierig. Ihnen diese Tatsache beizubringen. Zum einen haben Sie sich an den Bauch gewöhnt, zum anderen ist Fettverbrennung anstrengend und lästig. Glauben Sie. Also muss ich Sie motivieren, tag-täglich. Ihnen wirklich kräftige Gründe für die Notwendigkeit des Abnehmens präsentieren. Manchmal gelingt das mit dem Holzhammer:

Gewaltiges Umdenken beim Weltkrebstag. Übergewicht gilt ab jetzt als entscheidender Risikofaktor für eine Krebserkrankung. Das war bisher nicht so.

In den letzten 30 Jahren hat sich die studienabgesicherte Erkenntnis durchgesetzt, dass etwa die Hälfte aller Krebstodesfälle durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren verursacht werden. Ein Epigenetiker würde sagen: Praktisch alle. Aber nun ja.

1996 hatte uns die Harvard University versichert, dass Rauchen für 30 % und falsche Ernährung für weitere 30 % am Gesamtrisiko verantwortlich sind.

2002 wurde diese Meinung aktualisiert: Übergewicht und Fettleibigkeit spielen doch eine größere Rolle, geschätzte 10 % bis 20 %.

2012 meint nun Prof. Dr. O. D. Wiestler vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg „dass wir die Fettleibigkeit als Krebsrisikofaktor mindestens genauso ernst nehmen müssen wie das Rauchen“. Mindestens!

Weshalb?

Wir haben gelernt, dass Fettzellen nicht einfach so herumliegen, sondern hormonell hochaktiv sind. Dass Fettzellen sogenannte Adipokine, also Hormone ausschütten, die das Krebswachstum fördern. Dass Fettzellen entzündungsfördernde Botenstoffe abgeben, die die Krebsentstehung begünstigen.

Bringt uns zur Feststellung (Focus März 2010), dass jede Krankheit im Ursprung eine Entzündung ist. In der Sprache der Wissenschaft: Freie Radikale. Dass der Mensch tunlichst Entzündungen möglichst weitgehend aus seinem Blut beseitigen sollte. Wie das geht, wissen wir recht gut:


  • Kohlenhydrate produzieren Entzündung (News vom 23.09.2010)
  • Omega 3 in der richtigen Menge stoppt Entzündung
  • Vitamine wie Vit C, Vit E stoppen Entzündung

Erklärt ja auch (biochemisch begreifbar) den Erfolg von Multivitaminpräparaten. Welche Darmkrebs zu 75 % verhindern können. Gesichertes Wissen von 1998, vorgetragen von Prof. Scheppach beim Darmkrebskongress Würzburg 2002. Und die hier studierten über 80.000 Menschen („Krankenschwester-Studie“) hatten noch nicht einmal abgenommen… Vitamine allein haben genügt. News 11.03.10, www.strunz.com.

Aufgefallen? Die drei Zeilen oben beschreiben nichts weiter als genetisch korrekte Kost. Also Vitamine, Omega 3, Eiweiß. Sie dürfen ´s  auch als ketogene Diät (gegen Krebszellen) praktizieren. Die Wahrheit ist immer die Gleiche und… einfach.

 
 

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