Fett ist ein fundamentaler Irrtum

13.11.2012
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Wenn Sie im Kindergarten 4- oder 5-jährige fragen würden, weshalb so viele Erwachsene so fett sind, welcher Nahrungsbestandteil daran wohl schuld sei, würden die Kinder intuitiv strahlend verkünden: "das Fett". Das Fett ist schuld. Leuchtet ja unmittelbar ein. Dieses kindliche, intuitive Denken beherrscht unsere staatlichen Gesundheitsbehörden. Übrigens auch in den USA. Dort setzt man im Bemühen um eine schlankere Bevölkerung auf Low fat-Diäten. Das gleiche tut selbstverständlich die DGE. Und begründet das ausführlich und gewissenhaft. Solche Arbeiten liegen vor mir.

Immer wieder süß, wenn man solch kindlich-magisches Denken bei seriösen Erwachsenen wieder findet. Fett macht fett. Was denn sonst...

In der neuesten Arbeit zum Thema (Spreadbury Ian: Diabetes,Metabolic Syndrome and Obesity 2012: 5, Seite 175) finden wird das fundamentale und heute in der Wissenschaft längst akzeptierte Statement zum Thema:

"With obesity and diabetes incidence and severity now at truly disconcerting rates, it is time to consider the possibility that implicating dietary fat as the primary cause and advocating that it be minimized has been a fundamental error, despite the large body of evidence supporting mechanisms by which high-fat diets might produce obesity".

Heißt auf Deutsch: Nahrungsfett als Ursache des Übergewichtes anzuschuldigen sei wohl ein fundamentaler Irrtum gewesen. Niveau Kindergarten eben.

Diese Arbeit beschäftigt sich angenehmerweise weniger mit Labor-Gepuzzele, weniger mit Fragebögen über das Essverhalten der Menschen (ist da ein einziger jemals glaubhaft gewesen?) sondern mit Fakten. Mit anderen Völkern. Völker, die bewiesen haben, welche Nahrung dick und welche schlank macht. Ich werde Ihnen das mal als Tabelle aufschreiben (News vom 17.10.12). Vorläufig bleibt als Ursache der Fettsucht in unseren zivilisierten Ländern

Die künstlichen Kohlenhydrate
Die raffinierten Kohlenhydrate

Im Unterschied zu den spärlichen, raren Kohlenhydraten in der Natur. Also im Gemüse und auch in Beeren und Obst.

Interessant auch, dass in dieser Arbeit der glykämische Index für überflüssig gehalten wird. War in meinem Leben immer schon so. Glykämischer Index ist richtig und wichtig, um Menschen aufzuwecken. Hat aber mit (meinem) täglichen Leben nichts zu tun. Für mich gibt es nur die natürlichen Kohlenhydrate, also Gemüse und fränkisches (!) Obst, mit automatisch richtiger Zuckerfreisetzung und als Gegensatz dazu die künstlichen Kohlenhydrate, also Zucker und Mehl, die uns schaden. Da brauche ich keine Indexberechnung.

Abschließend noch ein kleiner Leckerbissen: Auch in dieser Arbeit wird gezeigt, ja sie baut geradezu darauf auf, dass die massive Kohlenhydratbelastung des heutigen Menschen in seinem Darm grundsätzlich eine Entzündung produziert. Und dass Entzündungen grundsätzlich immer ins Verderben führen, leuchtet unmittelbar ein.

 

 

 

 

 
 
 

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