Forever lästig

19.08.2014
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Wir hatten gestern über den Niedergang des deutschen Gesundheitssystems gesprochen. Und den zunehmenden Vertrauensverlust. Um das „Behandeln statt Heilen“. Also gesprochen über die Pillen, die Pharmamedizin. Dahinter steckten ökonomische Zwänge.

Logisch aufgedröselt gibt es hier die Gedankenkette: Fehlende Eigenverantwortung, zu viele Arztbesuche, resultierende Zeitknappheit, resultierender Empathieverlust, resultierend Enttäuschung über den Arzt. Und Heilung... ist dann auch nicht möglich. 

Mein Gegenvorschlag: Angriff! Erinnerung an Eigenverantwortung. Der Arzt möge doch bitte von heute an den Mund aufmachen und lästig fallen. Lästig? Ja freilich: 

  • Laufen Sie täglich
  • Specken Sie ab, Stichwort Kohlenhydrate
  • Lernen Sie endlich Entspannung!

Das schönste an diesem Gedankengebäude ist die überrasche Erfahrung, dass der Patient sehr gerne sich um sich selbst kümmert... Man muss ihm nur präzise Gebrauchsanleitungen geben. Und genau die fehlen. Eine präzise Gebrauchsanleitung heißt: Laufen Sie täglich 30 Minuten. Genauer geht’s nicht.

Zu dem Thema bekomme ich – Zufall, Zufall – heute ein Mail. Das ich selbstverständlich nie weitergegeben hätte an Sie, weil es doch recht persönlich gestaltet ist. Weil  hier ein Patient – schwerer Krankheit entronnen – sich bedankt. Aber eben ganz entscheidende Gedanken einbringt zum Stichwort „forever lästig“. Bitte erlauben Sie mir daher:

„Täglich „verschlinge“ ich am Vormittag Ihre News und jeden Tag lerne ich etwas dazu oder bekomme einen Impuls oder eine Botschaft, die in meinem Unterbewusstsein oft weiterarbeitet und erstaunliche Gedanken und Gefühle und damit im wahrsten Sinne des Wortes auch mich in Bewegung bringt.

Genauso geht es mir mit allen Ihren Büchern und obwohl man vermeintlich ja „alles“ schon kennt und lebt, kann ich es doch immer noch vertiefen und verbessern – erstaunlich – fast wie eine Reise zum Mittelpunkt des Seins. Gerade auch in schwierigen Situationen und herausfordernden Lebenszeiten.  Klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgehoben, aber Sie werden mich verstehen und daher erlaube ich mir jetzt einfach diese Gedanken für Sie zu Papier zu bringen.

Denn mit diesen Gedanken möchte ich Sie bitten, das Sie mir bitte, bitte noch mit vielen News und Büchern und all Ihrer Schreiberei lästig fallen dürfen, ja sogar sollen. Forever lästig bitte sehr! Von dieser Last kann ich persönlich wirklich nicht genug kriegen.

Und ich bewundere Sie wirklich, denn ich mache sehr oft die Erfahrung, das so mancher „Patient“ gar nicht hören will, was sein Leiden beenden könnte, sobald er merkt, er müsse selbst etwas tun und ich rede nicht von der „Pille“, die alles wieder ins Lot bringt. Mein Credo ist dann immer: 

willst Du Dich nicht von Deinem Lebensstil scheiden,
dann musst Du eben weiter leiden.  
Und anstelle hier zu lamentieren ,
könntest Du es zumindest mal probieren. 

Und dann verabschiede ich mich gedanklich von dieser Person, weil energy flows where attention goes.
Sie aber sind beständig in Ihren Bemühungen um Aufklärung und helfen damit so vielen Menschen. Dafür bewundere ich Sie aufrichtig.

Ich jedenfalls bin froh und dankbar, dass ich Sie kennenlernen und so viel von Ihnen profitieren durfte.
Ich denke froh und heiter, und Dr. Strunz ist mein gedanklicher Begleiter.“

Noch einmal: Dieser Mensch war schwerkrank. Schwerstkrank. Und bezeichnet sich heute als „glücklich und zufrieden“. Wieder so eine Wunderheilung. Rezept ist ja immer das Gleiche: Folge Deinen Genen. Besinn dich auf die Evolution. Eigentlich doch denkbar einfach, oder? 

Medizin heute heißt Epigenetik. All die übliche Organ-Betrachtung oder Zell-Klauberei ist heute nur noch vorsintflutlich. Aber Sie wissen genauso gut wie ich, dass man altehrwürdige Systeme nicht einfach stürzen kann.

Daher beginne jeder bei sich selbst. Eigenverantwortung. Epigenetik. Tun.

 
 
 

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