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Forever young – das Neueste

19.04.2020 | Strunz
 

Aus der Biochemie. Aus der Zellforschung. Aus der Genmedizin. Forscher der Uni Stanford berichten soeben (2020), eine Methode gefunden zu haben, mit der sich menschliche Zellen – also Ihre und meine Körperzellen – in einen


jüngeren Zustand


umprogrammieren lassen. diese Methode sei (Zitat) „eines der vielversprechendsten Beschäftigungsfelder der Altersforschung“. Meint der Biologe Guarente vom MIT.

Wieder einmal? Na gut: Was steckt dahinter? Dahinter steckt Yamanaka (siehe News 03.04.2020) Nobelpreisträger Medizin. Dem war es gelungen, aus normalen Körperzellen wieder die taufrischen embryonalen Ursprungszellen, Stammzellen zu zaubern.

Ein wirklicher Zauber.

Denn dann könnte der Körper ja noch einmal ganz von Neuem anfangen, oder? Wenn alle Zellen wieder unsere embryonalen Stammzellen wären, also pluripotent (zu allem fähig) und jugendfrisch?

Genau so ist das. Wir lesen:


  • Hauptursache des Alterns ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die zunehmende Fehlerhaftigkeit des sogenannten Epigenoms.
  • Das Epigenom besteht aus Proteinen an der DNA (den Genen) und kontrolliert den Zugang zu diesen Genen.
  • Das Epigenom (wenn Sie wollen, Ihr Lebensstil) schaltet also ganze Gen-Strecken ab, andere wiederum an. So werden aus zunächst völlig undifferenzierten embryonalen Stammzellen schlussendlich eine Hautzelle, eine Augenzelle oder eine Leberzelle.
  • Mit zunehmendem Alter der Zelle häufigen sich aber die Fehler im Markierungssystem.
  • Yamanaka nun hat diese Ein- und Ausschalt-Proteine (vier Transkriptionsfaktoren) benutzt, um die Markierungen auf dem Epigenom zu löschen und die Zelle wieder in den Zustand der Unschuld zurückzuversetzen.

Dieses Wissen haben die Forscher in Stanford verwendet. Haben mit den vier Transkriptionsfaktoren (Yamanaka) einfach die „Schalter“ für die Zellfunktionen gelöscht. Prompt waren die Mäuse tot. Tja.

Das Neue nun: Diese Lösch-Faktoren wurden daraufhin sehr vorsichtig, sehr gering „dosiert“. Und dann stirbt der Organismus nicht gleich, sondern


die Energie des Epigenoms wird nur auf das Niveau gehoben, welches die Spuren des Alters verschwinden lässt. Also nicht die Jahreszahl im Pass, sondern die sichtbaren und fühlbaren „Folgen des Alters“.


Bei der Maus. Nun, auch die Stanford-Forscher werden älter mit jedem Jahr. Daher bin ich sicher, dass sie sehr bald Ergebnisse am Menschen (will sagen, an sich) veröffentlichen werden.

Verräterisch leider wieder der ganz typische Satz, ein Glaubenssatz, einzementiert in die Gehirne heutiger Wissenschaft. Der Satz nämlich:


„Allerdings werde es lange dauern, entsprechende Medikamente zu entwickeln“.


Die haben noch nie von Laufen, von Vitaminen, von Glücks-Kost gehört.

Genau aus diesem Grund wird sich Corona in Zukunft immer und immer wieder wiederholen. Der Mensch glaubt einfach nicht an sich selbst. Er ist der festen Überzeugung, sein Leben in fremde Hände legen zu müssen. Das stimmt für die Religion genauso wie die Medizin. Und natürlich die Politik.

Wir haben keine Demokratie wie in der Schweiz, wir haben eine parlamentarische Demokratie. Haben Sie das System je real durchschaut? Hat mit Volksherrschaft (Demokratie) nix zu tun. Freilich: auch ich kenne kein besseres.

Quelle: Nature Communications März 2020

 
 

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