Forever young

23.07.2008
 

ist für manche deutsche Professoren (Namen auf Wunsch) Quatsch. Unfug.

Der liebe Gott denkt hier anders. Die Natur zeigt uns täglich, dass forever young längst Fakt ist. Nur: Wer von uns guckt denn hin?

Wer? Es gibt privilegierte Berufe. Förster ist ein solcher. Und ein Förster schreibt mir folgende Beobachtung:

„Ich habe noch nie gelesen oder selber gesehen, dass ein uraltes Reh im Wald langsamer flüchtet als ein junges, niemand würde danach das Alter eines Rehes bestimmen wollen. Bei anderen Tieren ist es genau so.“

Verstanden? Sie können ein uraltes Reh von einem jungen Reh nicht unterscheiden. Das alte Reh ist genauso schnell, hat die gleichen Reflexe, die gleiche Ausdauer, die gleiche Lebenslust wie ein junges. In der Natur ist forever young längst Realität.

In der Naturwissenschaft auch. Längst hat Professor Pette, Konstanz, bewiesen, dass die 80-jährige Muskelzelle nicht weiß, dass sie 80 ist. Dass sie – biochemisch beweisbar – exakt so trainierbar ist wie die 20-jährige Muskelzelle.

Längst hat Professor Eysel, Uni Bochum, ein Physiologe, uns gezeigt, dass das „menschliche Gehirn den Alterungsprozess nicht nur stoppen, sondern sogar umdrehen kann“.

Korrekt also müsste es heißen forever younger. Unvorstellbar für den Normalmensch.

Wir glauben tatsächlich immer noch, dass der Mensch altert und dabei schwächer wird, langsamer wird, gebrechlicher wird, verfällt. Schlichter Unfug. Ist zwar so, muss aber nicht so sein.

Der Brief des Försters hat mich fasziniert. Ein wacher Mensch.