Freude an der Sache

18.07.2015
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… so sagt man: „aber in Wahrheit ist es Freude an sich vermittels einer Sache“. Bisher Zitat: Nietzsche  „Menschliches, allzu Menschliches“ Nr. 501.

So etwas von prägnant, kurz, treffend. Hier zieht Nietzsche uns den Zahn der ewigen Anklage. Unserer täglichen Nörgelei. Und zeigt uns als Lösung die Molekularmedizin. Hätte man zu seiner Zeit mit „Hippokrates“ übersetzen können. Auch nichts anderes.

Darf ich´s kommentieren? Sie schieben Ihr Unglück üblicherweise auf die äußeren Umstände. Die gar nicht so sind, wie sie sein könnten. Verwöhnt aus bunten Illustrierten und dem TV glauben Sie ja an ein „herrliches Leben“ an all den wunderschönen Urlaubsorten dieser Welt. Ja dort…. glauben Sie… wäre auch ich glücklich. Weit gefehlt. Schon die schlichte Wahrheit, dass man sich selbst ja immer mitnimmt, sollte Sie aufmerken lassen.

Kann Ihnen jeder erfolgreiche, reiche Mensch erklären, der als Jugendlicher so gerne einen Porsche gefahren wäre, und ihn jetzt, mit 65, fährt. Damals hätte er vor Glück gestrahlt, heute ist das ganze Ding nur laut, und rauh und unbequem.

Verstanden? Es ist der gleiche Porsche. Nur trug der junge Mann damals das Glück in sich. Die Freude latent in sich. Und da genügt ein neues Auto oder der Blick seiner Freundin um… dieses bereits vorhandene Glück, diese Freude spürbar werden zu lassen.

Genau das meint Nietzsche. Sagt uns leider nicht – wie sollte er auch – wie man sie nun herschafft, die Freude an sich. Sie, liebe Leserin, liebe Leser, wissen inzwischen genauer Bescheid: Das sind Moleküle (auch nur so eine Symbolsprache, wie Sie wissen), Moleküle also in Ihrem Gehirn. Glückshormone. Nur wenn die da sind, kann der Porsche dann auch Freude auslösen.

Und wie man sich diese Moleküle herschafft, hat uns, wie erwähnt, Hippokrates erzählt. Von der heutigen Schulmedizin überhaupt nicht verstanden. Immer nur am Rande erwähnt: „Essen Sie ausgewogen und abwechslungsreich“. Wischi waschi vom feinsten.

Molekularmedizin misst. Ist – im Gegensatz zur Medizin – pure Naturwissenschaft. Molekularmedizin weiß. Eine Zahl betrügt nicht. Da muss man auch nichts glauben oder vermuten. Heißt in anderen Worten: Glück oder Freude ist machbar.

Bitte erlauben Sie mir als Nachtrag noch ein bisschen Senf: Es gibt offenbar verschiedene Denkstrukturen. Unter uns Menschen. Für einen Ingenieur selbstverständlich: Erst messen Sie. Dann korrigieren Sie, so gut Sie können. Dann müssen Sie nachmessen. Solange, bis der gemessene Wert stimmt.

Tagtäglich erfahre ich in der Praxis, dass diese Denkstruktur jedes Ingenieurs nicht bei jedem von uns vorhanden ist. Sie messen einfach nicht nach und… sind enttäuscht.

 
 
 

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