Geistige Gesundheit

29.06.2017
 

Wovon hängt die eigentlich ab? Guck ich in die entspannten Gesichter von Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiatern und lerne: Von Citalopram, von Fluoxetin, von Sertralin, von Zoloft, von Amitriptylin… also von Psychopharmaka.

Und wer die nicht bekommt, oder (merkwürdiger Gedanke) zu wenig davon hat, der leidet an Depression, an Angststörung, an Panikattacken, an ADHD, an Schizophrenie.

Doch, doch. Das ist Schulmedizin heute.

All diese schönen Tabletten haben sich im Laufe der Jahre herauskristallisiert, weil wir zunehmend über den außerordentlichen Einfluss vom Neurotransmittern auf Verhaltensstörungen aufmerksam geworden sind. Bei den alten Griechen war Schizophrenie eher so ein schwarzes Lüftchen, was sich aus den Wolken in das Gehirn des Patienten geschlichen hat. Diese merkwürdige Vorstellung gibt es übrigens auch noch heute.

  • Bei Fachleuten, die eben noch nicht verstanden haben (doch doch, gibt es) dass es Neurotransmitter sind, die unsere geistige Gesundheit garantieren.

Neurotransmitter entstehen aus unserer Nahrung. Es gibt genügend Psychiater auch in Deutschland, die verächtlich auf NEM, also Vitamine & Co. herab sehen und ihnen die Potenz, die Heilkraft absprechen. Die meinen doch tatsächlich: „Sie brauchen wirklich eine ordentliche Tablette, um so etwas ernsthaftes wie eine Depression anzugehen.“

  • Klassische Antwort: Wo kommen unsre Neurotransmitter her?
  • Könnten Sie die Natur fragen oder ein Reh. Brauchen die Citalopram?

Auch das Gehirn ist eine chemische Fabrik, die 24 Stunden am Tag Serotonin, Dopamin, Norepinephrin und andere Gehirn-Chemikalien herstellt. Rohmaterial, Ausgangsmaterial für diese Synthesen sind Nahrungsstoffe. Noch einmal: NAHRUNGSSTOFFE!, in erster Linie Aminosäuren, Vitamine, Mineralien… Wenn Ihr Gehirn zu wenig davon erhält, bekommen Sie Probleme mit Ihren Neurotransmittern. Was das heißt, lesen Sie oben.

Beispiel: Manche Patienten mit Depression haben eine genetische „Pyrrole disorder“, die in einem massiven Mangel an B6 resultiert. Diese Menschen können nicht genügend Serotonin herstellen, weil Vitamin B6 ein wesentlicher Co-Faktor in der Synthese von Serotonin ist.

Viele dieser Patienten sprechen sehr gut an auf Psychopharmaka. Stimmt. Natürlich könnten die genauso „geheilt“ werden mit genügend Vitamin B6. Aber… irgendwie klingt das nicht ernsthaft genug, oder?

Verstehen Sie das Dilemma der Wissenden? Das zunehmende Wissen um Epigenetik zeigt uns, dass Nahrungsstoffe Gene an- und abschalten können. So verstehen wir heute zum Beispiel, dass Methionin als Serotonin-wiederaufnahme-Hemmer wirkt. Und dass Folsäure und Vitamin B3 die Weitergabe von Neurotransmittern an den Dopaminrezeptoren unterdrückt. Erstmals – durch die Epigenetik – sind wir in der Lage, Gene zu aktivieren, um korrekte Enzymmengen herzustellen.

Die meisten mentalen Störungen erweisen sich heute als genetisch oder epigenetisch und können beschrieben werden als abnormale Absorption, Weiterverarbeitung oder Speicherung von den wichtigsten Nahrungsbestandteilen. Daraus resultiert die Gewissheit, dass

  • Therapie mit NEM außerordentlich wirksam sein kann, ohne Nebenwirkungen, da ja keine fremden Moleküle in den Körper gebracht werden (so wie Psychopharmaka).
  • Dieser (neue) therapeutische Ansatz im Laufe der Zeit Psychopharmaka überflüssig machen sollte. 

Quelle: walshresearchinstitute

Dort wird auf wesentlich höherem Niveau Wissen erforscht und angewendet, Wissen, welches in meiner Praxis Alltag geworden ist. Wieder einmal.

 
 

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