Genuss und Wohlbefinden

09.09.2014
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Es ist immer das gleiche: kaum guckt man einmal über den Tellerrand hinaus, kaum fängt man an, mit seinem eigenen Körper zu experimentieren, dann entdeckt man neue Welten: die Welt von Genuss und Wohlbefinden.

Die Entdeckung eines Physikers an der Strahlentherapie Schweinfurt. Heißt Dr. Klement. Der zusammen mit seinem Chef, PD Dr. Sweeney über mehrere Wochen ketogene Diät getestet hat und dabei Sport getrieben hat. Und danach betont: „Kohlenhydratarme Ernährung muss keinen Verzicht bedeuten“. Siehe Überschrift. Widersprechen damit der DGE, widersprechen der Mehrzahl der deutschen Ärzte.

Tja: Praktiker. Die wissen nämlich auch (Zitat): „Hirnzellen arbeiten mit Ketonkörpern besonders gut“. Kann ich nur bestätigen. Und viele von Ihnen inzwischen ja auch.

Wie die zwei in der Strahlentherapie Schweinfurt darauf kommen? Ja du meine Güte: die müssen sich wohl oder übel mit Krebspatienten beschäftigen. Haben eine Reihe von Arbeiten veröffentlicht alle zu dem Thema

„Krebspatienten brauchen mehr Eiweiß und Fett
statt Kohlenhydrate“

Und als Physiker wird das alles sehr präzise und wissenschaftlich begründet. Was wir so häufig übersehen: das Prinzip gilt selbstverständlich für jeden Menschen, auch den sogenannten Gesunden. Denn jeder Mensch – Sie und ich – sind Träger von Krebszellen. Das ahnen wir. Das könnten Sie bei sich selbst selbstverständlich feststellen lassen. Es gibt mehrere Labors in Deutschland, die Krebszellen in Ihrem Blut zählen. Mein Rat: lassen Sie`s lieber. Man schläft schlechter.

Außer man hat innere Überzeugungen, innere Glaubenssätze, die sich dann (Zitat PD Dr. Sweeney) so ausdrücken: „Wir alle, aber auch Krebspatienten sollten darauf achten, den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten“. Sollten. Inzwischen kennen wir ja sogar den optimalen Blutzuckerspiegel: 75 – 90 mg%. Falls Sie keinen Alzheimer wünschen...

Der Artikel in der Mainpost von 09.07.2014 zeigt mir, dass Deutschland, behütet von Physikern, eben doch langsam aufwacht. Dass man Krebskranke nicht immer gleich in die Ecke stellt (kann man eh nichts mehr machen), sondern sie einbindet. Ihnen Verantwortung in die Hand gibt. Ihnen begründete Hoffnung macht. „Ihr könnt selbst etwas tun!“. Jeder Psychologe könnte Ihnen ganze Bücher über die Wichtigkeit dieses Satzes schreiben.

Hat die Onkologie Deutschland bisher versäumt. Sträflich versäumt. Dank an den Physiker Dr. Rainer Klement in Schweinfurt.

 
 
 

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