Geschmack

29.08.2011
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Aber es schmeckt halt so gut: eine frisch gebackene Kartoffeln in Sauerrahm oder Creme Fraiche. Pasta mit einer delikaten Soße. Reis mit ein paar Butterflöckchen, angebräunt. Oder eben das knusprige Frühstücksbrötchen, das Brioche, noch warm ... es schmeckt halt so gut.

Stimmt: Kohlenhydrate schmecken. Leider stimmt auch: Kohlenhydrate bringen uns um. Eine reine Mengenfrage. Und leider isst ja nicht unser Gehirn, sondern unser Bauch. Also wird die Menge, weil es schmeckt, leider immer ungesund, nämlich zu viel sein.

Der Ausweg? Ganz einfach: Schaffen Sie sich einen neuen Körper. Schaffen Sie sich einen neuen Stoffwechsel. Einen Stoffwechsel, der mit Kohlenhydraten in der von Ihnen gewünschten Menge fertig wird. Der sie verarbeitet, verbrennt.

Sie wissen, dass das geht: denken sie mal kurz über einen Landarbeiter nach. Der 11 Stunden hart auf dem Felde schuftet. Der hat kein Problem mit zuviel Brot oder Kartoffeln. Ganz sicher nicht. Denken Sie einmal über einen Bauarbeiter nach, der den ganzen Tag Steine schleppt. Der hat mit Kohlenhydraten wirklich kein Problem. Oder mit einem National-Fußballspieler, der täglich trainieren darf. Sie kennen deren Figur: schlank, rank, muskulös. Die vertragen Nudeln bis zum Abwinken.

Aber nicht Sie. Sie sitzen am Schreibtisch. Sie müssen geschickt vorgehen. Sie müssen sich einen Stoffwechsel schaffen, der es Ihnen erlaubt, Ihren Genüssen nachzugehen.

Und diesen Stoffwechsel kann man sich basteln. In wenigen Wochen. Wobei zu dem Geheimnis durchaus - man kann ja darüber reden - gehört, in der gleichen Zeit ein bewegter Mensch zu werden. Also ein bisschen vom Geheimnis der Sportler, der Bauarbeiter, der Landarbeiter in Ihr tägliches Leben einzubauen: Bewegung: deutlich mehr Bewegung.

Erfreulicherweise war dies ja eine ganz neue Erkenntnis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die in den Richtlinien, Punkt 10, auch die Bewegung, die tägliche Bewegung, mitaufgenommen hat. Das ist tatsächlich bemerkenswert für eine Ernährungsgesellschaft. Denken Sie kurz einmal darüber nach.

 

 

 

 

 
 
 

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