Grüner Tee

16.09.2009
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Erinnern Sie sich noch an den Heidelberger Professor? Mit Blutkrebs? Der sich selbst mit grünem Tee ins Leben zurück geholt hat? Und dem das peinlich war? Weil er doch seriöser Wissenschaftler war sein ganzes Leben? (News vom 20.03.08).

Der Professor findet jetzt Rückhalt in der Wissenschaft. Nachträglich.

In der Osaki National Health Study, veröffentlicht im J Epidemiol vom Juli 2009 hat Professor Naganuma an 41.761 Teilnehmern bewiesen,

dass Menschen mit 5 Tassen grünen Tees täglich
ihr Risiko für Blutkrebs um 42% gesenkt haben.

Verglichen wurden dabei 5 Tassen Tee mit 1 Tasse Tee täglich. Interessant: Grüner Tee enthält 40% Polyphenole, schwarzer Tee nur etwa 5%.

Ein zentrales Thema. In Europa völlig unterschätzt. Wenn Sie sich an das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" erinnern: Dort hat der Molekularmediziner Prof. Beliveau zusammenfassend experimentell (!) bewiesen, dass die weitaus besten Anti-Krebsmittel dieser Welt grüner Tee, Curcurmin und Soja seien. Allein im Jahr 2003 sind 1.500 wissenschaftliche Artikel über grünen Tee erschienen. In englischer Sprache. Englisch. Falls Sie diesen zarten Hinweis verstehen.

 
 
 

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